Tipps

So bleibt Ihr Hemd perfekt in Form

  • Erstmal waschen. Neue Hemden enthalten oft noch überschüssige Farbe und Rückstände wie Formaldehyd. Waschen Sie das Hemd, um diese Rückstände zu entfernen. Der Kragen geht bei der ersten Wäsche etwas ein. Die Hersteller berücksichtigen das, sie nähen den Kragen ein paar Millimeter weiter als angegeben.
  • Umschlagen. Schlagen Sie Kragen und Manschetten vor dem Waschen nach innen um. Das vermindert die Reibung an den empfindlichen Stellen.
  • Kragenstäbchen. Nehmen Sie die Kragenstäbchen vor dem Waschen heraus. Das schont die empfindlichen Kragenspitzen. Geht aber nur bei drei Hemden im Test: Peek & Cloppenburg, Hugo Boss und van Laack. Bei den anderen Hemden sind die Kragenstäbchen eingenäht.
  • Leicht und locker. Waschen Sie Hemden nur mit leichten Sachen. Stopfen Sie die Waschmaschine nicht zu voll. In einer vollen Trommel knittern Hemden stärker.
  • Feinwaschmittel. Waschen Sie farbige Hemden mit Fein- oder Colorwaschmittel. Die enthalten keine optischen Aufheller. Vollwaschmittel greifen dagegen die Farben an.
  • Schonend schleudern. Schleudern Sie Hemden nur kurz bei niedrigen Schleudertouren.
  • Feucht aufhängen. Nehmen Sie das Hemd gleich nach dem Waschen aus der Maschine. Ziehen Sie das feuchte Hemd in Form, straffen Sie die Nähte und hängen Sie das Hemd auf einen Kleiderbügel. Nun ist es nach dem Trocknen bereits gut in Form und Sie müssen nicht mehr lange bügeln.
  • Bügeln. Selbst bügelfreie Hemden sind nach dem Waschen nicht ganz glatt. Bügeln Sie bügelfreie Hemden für etwa drei bis vier Minuten. Bügelleichte Hemden brauchen eher vier bis sechs Minuten, Hemden aus unbehandelter Baumwolle bis zu neun Minuten unter dem Bügeleisen.
  • Feucht bügeln. Bügeln Sie das Hemd solange es noch leicht feucht ist. So kommt es am besten in Form. Beginnen Sie mit Kragen, Manschetten und Knopfleiste. Diese Partien sind weniger empfindlich. Dann kommen Ärmel, Vorderseite, Rückenteil, Schulterpartie und Knopflochleiste.
  • Schnell bügeln. Lassen Sie das Bügeleisen nicht lange auf einer Stelle ruhen. Das gilt vor allem für Kragen und Manschetten. Die Hitze könnte hier Klebstoffe lösen, die bei der Produktion verwendet werden.
  • Nicht bügeln. Rettung für faule Naturen: Verschieben Sie wichtige Sitzungen auf den Nachmittag, wenn Sie am Morgen mit einem ungebügelten Hemd ins Büro kommen. Leichte Knitterfalten verschwinden beim Tragen durch die Körperwärme.

So finden Sie Hemden ohne Schadstoffe

  • Öko-Tex Label. Achten Sie beim Kauf auf das Öko-Tex-Label. Es gibt zwei Standards: Öko-Tex 100 und Öko-Tex 1000. Hemden mit der Auszeichnung Öko-Tex 100 sollen frei von Schadstoffen sein. Öko-Tex 1000 geht noch weiter: Hemden mit dieser Kennzeichnung müssen auch umweltgerecht produziert werden. Im Test kann nur das Hemd von Eterna mit diesem Label punkten.

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