Gründlich, sanft zur Haut, lang­lebig: Wechsel­klingen über­zeugten im Nass­rasierer-Test mehr als Einwegrasierer.

Sind Discounter-Klingen genauso gut wie Markenrasierer? Was taugen billige Einwegrasierer? Das zeigt der Nass­rasierer-Test der Stiftung Warentest. Wir haben 17 Systemrasierer mit Wechsel­klingen und 8 Einwegrasierer geprüft, unter anderem von Aldi, Amazon, dm, Gillette, Lidl, Ross­mann und Wilkinson Sword – vom einfachen 24-Cent-Modell bis zur aufwendigen Klinge für 4,13 Euro. Fazit: Die Klingen stumpften im Test sehr unterschiedlich schnell ab. Ein Marken­anbieter hat klar die Nase vorn.

Kompletten Artikel freischalten

TestHerren-Nass­rasierer im Test29.07.2020
Sie erhalten den kompletten Artikel mit Testtabelle (inkl. PDF, 6 Seiten).

Nass­rasierer im Test

Egal ob Drei­tagebart oder glatt­rasiert – jeder Style braucht regel­mäßig Pflege. Probates Mittel gegen wildes Gestrüpp im Gesicht: Schaum und Klinge. Einwegrasierer sind schon für kleines Geld zu haben. Rasierer mit Wechsel­klingen sind teurer. Der Test zeigt: Wer sich täglich rasiert, zahlt im Jahr bis zu 90 Euro für den Nach­schub an Marken­klingen – ziemlich viel Geld für ein biss­chen Kunststoff und Metall. Discounter, Drogerien und Onlinehändler bieten eigene Klingen für einen Bruch­teil des Preises. Doch rasieren sie genauso gründlich und hautschonend?

Das bietet unser Herren-Nass­rasierer-Test

Test­ergeb­nisse. Die Tabelle zeigt Bewertungen der Stiftung Warentest für 25 Nass­rasierer − 17 Systemrasierer mit Wechsel­klingen sowie 8 Einwegrasierer. Die Stiftung Warentest hat Rasier­ergebnis, -komfort, Hautschonung, Hand­habung sowie die Halt­barkeit der Klingen untersucht. Es gibt etliche gute Nass­rasierer. Die Noten reichen von 1,7 bis 3,9.

Kauf­beratung und Tipps. Wir sagen, wer die besten Nass­rasierer für Herren anbietet, welchen Einfluss die Anzahl der Klingen auf den Rasur­erfolg hat, welcher Nass­rasierer sich für empfindliche Haut eignet, wie lange die Klingen halten – und welche Kosten pro Rasur entstehen. Und wir verraten, wie eine gründliche Rasur gelingt.

Heft­artikel. Wenn Sie das Thema frei­schalten, erhalten Sie Zugriff auf das PDF zum Testbe­richt Herren-Nass­rasierer aus test 8/2020.

Sind sechs Klingen besser als zwei?

Moderne Scherköpfe sind ausgetüftelte Systeme mit bis zu sechs hinter­einander ange­ordneten, präzise geschliffenen Klingen. Hinzu kommt oft ein Konturen­schneider an der Oberkante, der die Haare an den Koteletten oder unter der Nase entfernt. Haut­straffer und Gleit­streifen sollen die Rasur angenehmer gestalten. Die Tester gingen auch der Frage nach, ob die Anzahl der Klingen Auswirkungen auf die Qualität der Rasur hat.

Wenig Komfort mit Einwegrasierern

Einwegklingen reizen die Haut mehr als Wechsel­klingen. Zudem war die Rasur im Test etwas unkomfort­abler: Ihr Schwing­kopf ist weniger flexibel und passt sich Konturen nicht so gut an wie ein Systemrasierer. Die leichten Plastikgriffe liegen nicht so gut in der Hand wie Metall­griffe.

Wechsel­klingen bleiben länger scharf

Um die Lang­lebig­keit der Klingen zu prüfen, verwendeten Probanden mit starkem Bart­wuchs – die Stoppeln erinnerten teil­weise an Kupferdraht – die Rasierer zu Hause. Und zwar solange wie möglich. Das heißt: Spätestens wenn eine Klinge anfing, am Bart­haar zu reißen statt es abzu­schneiden, Hautirritationen oder kleine Schnitt­wunden auftraten, wurde sie gewechselt. Die Einwegrasierer hielten zwischen fünf und neun Rasuren durch, bevor sie in den Müll wanderten – und stumpften damit deutlich schneller ab als die Wechsel­klingen. Dafür kosten sie weniger. Wechsel­klingen schafften es auf bis zu 18 Rasuren im Durch­schnitt. Eine Rasur kostete zwischen 3 und 25 Cent – für Männer mit starkem Bart­wuchs wohl­gemerkt. Ein Jüngling mit weichem Flaum kann die Klinge deutlich öfter nutzen.

Der Nass­rasierer-Test in Zahlen

18 Rasuren hielt die Testsieger-Klinge im Schnitt – so lange wie keine andere.

3 Cent kostete die güns­tigste Rasur – 25 Cent die teuerste.

123 Probanden mit normalem bis starkem Bart­wuchs führten unseren Praxis­test durch.

4 459 Mal rasierten sich die Probanden insgesamt – sowohl zu Hause als auch im Prüf­labor.

1 056 Klingen kamen zum Einsatz, um die Gründlich­keit und Hautschonung der Rasur sowie die Hand­lich­keit und Halt­barkeit der Klingen zu testen.

80 Sekunden brauchte der schnellste Proband, um seinen Drei­tagebart zu entfernen – der lang­samste fast acht Minuten.

Gibt es Unterschiede zwischen Damen- und Herren-Rasierern?

Ja – Systemrasierer für Damen passen sich mit ihren abge­rundeten Rasierköpfen besonders gut an Körperkonturen an. Das erleichtert die Rasur an schwer erreich­baren Stellen in Bikinizone und Achselhöhle. Manche bevor­zugen dennoch die eher kantigen Systemrasierer für Männer – auch weil die meist schwerer sind als die Frauenmodelle − zum Teil um bis zu 30 Gramm. Einwegrasierer für die einen wie für die anderen ähneln sich hingegen oft in Form und Gewicht. Die Aussage, Rasierer für Frauen seien systematisch teurer als die für Männer, können wir nach einer Stich­probe übrigens nicht bestätigen.

Jetzt freischalten

TestHerren-Nass­rasierer im Test29.07.2020
2,00 €
Sie erhalten den kompletten Artikel mit Testtabelle (inkl. PDF, 6 Seiten).

Wie möchten Sie bezahlen?

  • Unser Tipp
    test.de-Flatrate

    Freier Zugriff auf alle Testergebnisse und Online-Artikel für 7,90 € pro Monat oder 54,90 € im Jahr. Abonnenten von test oder Finanztest zahlen die Hälfte.

    Flatrate neu erwerben

  • Diesen Artikel per PayPal kaufen
  • Diesen Artikel per Handy kaufen
  • Gutschein einlösen
Preise inkl. MwSt.
  • kauft alle Testprodukte anonym im Handel ein,
  • nimmt Dienstleistungen verdeckt in Anspruch,
  • lässt mit wissenschaftlichen Methoden in unabhängigen Instituten testen,
  • ist vollständig anzeigenfrei,
  • erhält nur knapp 5 Prozent ihrer Erträge als öffentlichen Zuschuss.

Dieser Artikel ist hilfreich. 3458 Nutzer finden das hilfreich.