Tipps

Zum Arzt. Lassen Sie beim allerersten Ausbruch von Herpes von einem Arzt eine korrekte Diagnose stellen.

Kleinkinder. Bricht der Herpes während einer Schwangerschaft aus oder bei Säuglingen und Kleinkindern, sollten Sie ebenfalls zum Arzt.

Anwenden. Antivirale Cremes können Sie beim ersten Kribbeln und Spannen an der Lippe und mehrmals am Tag auftragen. Die Beschwerden werden aber auch dann nur geringfügig verbessert.

Ansteckung vermeiden. Sobald Herpessymptome auftreten (Kribbeln, Hautspannen, Schmerzen), vor allem aber, wenn sich nässende Bläschen zeigen, sollten Sie
- jegliche Intimkontakte vermeiden. Küssen verboten: Höchste An­steckungsgefahr,
- aufgeplatzte, nicht verkrustete
Bläschen nicht berühren,
- zum Auftragen von Cremes und Salben Wattestäbchen nutzen.

Kondome. Beachten Sie beim An­wenden von Cremes im Intimbereich, dass fetthaltige Mittel die Reißfestigkeit von Latex-Kondomen und bei längerer Anwendung eventuell auch die der Membran eines Diaphragmas beeinträchtigen können. Lesen Sie dazu die Angaben der Patienteninformation (Beipackzettel).

Wundpflege. Sie können die Bläschen mit reinem Alkohol betupfen. Das kühlt und trocknet sie rascher aus. Fett- und zinkhaltige Pasten entspannen die Wundränder etwas.

Entwarnung. Das Risiko einer un­mittelbaren akuten Infektion besteht erst dann nicht mehr, wenn die Wunde ausgetrocknet ist, die Bläschen verkrustet sind.

Vorsorgen. Wenn das Sonnenlicht oder ausgiebiges Sonnenbaden bei Ihnen Herpes und Lippenbläschen fördert, tragen Sie in der Mundregion und auf den Lippen Sunblocker auf, die die UV-Strahlung abhalten.

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