Herab­fallende Äste Wann die Kommune haftet

0

Wenn Äste aufs Auto fallen, hat der Fahrer meist schlechte Karten. Städte und Gemeinden kontrollieren die Bäume vom Boden aus. Damit genügen sie im Regelfall ihrer Kontroll­pflicht – nicht aber, wenn konkrete Anzeichen für Schäden am Baum vorlagen. Kann ein Auto­besitzer das nach­weisen, trägt die Stadt den Schaden. Deshalb muss die Stadt Dort­mund einem Auto­besitzer 4 700 Euro zahlen. Der Ast einer Linde war auf seinen Wagen gekracht. Der Baum trug ungewöhnlich viel Totholz, war stark geschädigt, seine Standsicherheit gefährdet. Die Stadt hätte mehr tun müssen als eine Sicht­kontrolle (Ober­landes­gericht Hamm, Az. 11 U 57/13). Auch von gesunden Bäumen können Äste fallen, vor allem von Pappeln und anderen Weich­hölzern. Wer dort parkt, tut das auf eigenes Risiko. Städte müssen die Bäume nicht absägen. Passiert etwas, zahlt die Teilkasko erst ab Wind­stärke acht.

0

Mehr zum Thema

  • Fahr­dienste Das sollten Sie über Uber und Co wissen

    - In vielen Städten fahren nicht nur Taxis. Einen Fahr­service vermitteln auch die Apps von Uber oder Free Now. Aber: Trotz gleicher Dienst­leistung gibt es Unterschiede.

  • Auto­versicherungen im Vergleich Wechseln und sparen

    - Ob E-Auto oder Verbrenner – bei der Auto­versicherung können Sie Hunderte Euro sparen. Unser Vergleich zeigt das aktuelle Preis­niveau der Kfz-Versicherer zum 1.1.2022.

  • FAQ Versicherungs­beiträge Was säumigen Zahlern droht

    - Beitrags­schulden können zur Kündigung der Versicherung führen. Wir zeigen, was Kunden tun können, um im Ernst­fall nicht ohne Versicherungs­schutz dazu­stehen.

0 Kommentare Diskutieren Sie mit

Nur registrierte Nutzer können Kommentare verfassen. Bitte melden Sie sich an. Individuelle Fragen richten Sie bitte an den Leserservice.