Heizungs­pumpen im Test Test

Heizungs­pumpen befördern heißes Wasser zu den Heizkörpern. Wer noch ein altes Modell im Keller hat, sollte es gegen ein modernes austauschen: Die Energie­ersparnis ist enorm und die Anschaffungs­kosten sind schon nach wenigen Jahren wieder herein­geholt. Die Stiftung Warentest hat insgesamt 14 Umwälzpumpen getestet, darunter Modelle von Wilo, Grund­fos und Biral. Erfreulich: Selbst die güns­tigste Umwälzpumpe schneidet im Heizungs­pumpen-Test gut ab (Preise: 100 bis 690 Euro).

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TestHeizungs­pumpen im Test17.05.2018
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Neue Pumpen verbrauchen 80 Prozent weniger Strom

Heizungs­pumpen im Test Test

Der Strom­verbrauch einer neuen Heizungs­pumpe liegt um mehr als 80 Prozent unter einer alten aus den 1990er Jahren. Das spart locker 50 Euro im Jahr. Selbst der Austausch eines zehn Jahre alten Stan­dard­modells spart enorm Energie: Moderne Pumpen brauchen nur ein Fünftel des Stroms.

Eine betagte Heizungs­pumpe verbraucht oft mehr Strom im Jahr als die Wasch­maschine oder der Kühl­schrank. Unermüdlich pumpt sie das heiße Wasser vom Heizkessel im Keller zu den Heizkörpern im Haus. Vor allem unge­regelte Stan­dard­pumpen, die viele Monteure in den 1990er Jahren in Öl- und Gasheizungs­anlagen einbauten, sind wahre Strom­fresser: Sie verbrauchen oft mehr als sechs­mal so viel wie moderne Hoch­effizienzpumpen. Neue Modelle passen sich dagegen dem Bedarf an: Läuft die Heizung nicht auf Hoch­touren, reduziert auch die Pumpe ihre Leistung.

Das bietet der Heizungs­pumpen-Test der Stiftung Warentest

Test­ergeb­nisse. Unsere Tabelle zeigt Bewertungen von 14 Umwälzpumpen, darunter 10 Heizungs­pumpen sowie je 2 Solarpumpen beziehungs­weise Erdwärme­pumpen. Alle Pumpen im Test helfen, Strom­kosten zu sparen und amortisieren sich schon nach wenigen Jahren.

Kauf­beratung. Wir sagen, worauf Sie beim Kauf einer neuen Heizungs­pumpe achten müssen und wie Sie dabei Geld sparen können.

Heiz­system einstellen. Eine Heizungs­optimierung hilft, die Wärme im Haus gleich­mäßig zu verteilen. Das spart Energie und Geld. Wir zeigen wie es funk­tioniert.

Heft-Artikel. Wenn Sie das Thema frei­schalten, erhalten Sie Zugriff auf das PDF zum Testbe­richt aus test 5/2018.

Tipp: Welche Heizung sich für wen rechnet, zeigen wir in unserem großen Heizungsvergleich.

14 spar­same Umwälzpumpen im Test

Alte Stan­dard­pumpen lassen sich leicht durch eine moderne Sparpumpe austauschen, sofern sie im Keller frei zugäng­lich und nicht fest in den Heizkessel einge­baut sind. Unser Test­ergebnis spricht fürs Modernisieren: Mit hoch­effizienten Heizungs­pumpen fallen lediglich Strom­kosten in Höhe von acht bis neun Euro im Jahr an. Neben zehn Heizungs­pumpen prüfte die Stiftung Warentest exemplarisch zwei Solarpumpen sowie zwei Modelle für Erdwärmepumpen.

Heizungs­pumpe kaufen: Mit dem Monteur verhandeln

Bei den Kauf­preisen sind die Unterschiede zwischen den Modellen enorm. Allerdings relati­vieren sich die Listen­preise von 100 bis 690 Euro in der Praxis: Monteure berat­schlagen die Auswahl selten mit dem Kunden. Oft kaufen sie im Groß­handel Modelle von Anbietern, die ihnen satte Rabatte gewähren. Einen Teil davon geben sie an den Kunden weiter, der Rest ist ihr Gewinn. Erfahrungs­gemäß müssen Besitzer eines Einfamilien­hauses mit durch­schnitt­lichen Gesamt­kosten von etwa 300 bis 400 Euro für die Pumpe inklusive Montage rechnen. Das Bundes­amt für Wirt­schaft und Ausfuhr­kontrolle bezu­schusst die Netto-Hand­werk­errechnung mit 30 Prozent.

50 Euro Strom­kosten im Jahr sparen

Wie schnell sich die Kosten für den Pumpen­wechsel amortisieren, hängt davon ab, wie viel die alte Pumpe verbraucht. Im Test haben wir ein Modell aus den 1990er Jahren mitgeprüft. In 4 000 Stunden – einer Heiz­periode – braucht sie 221 Kilowatt­stunden. Das macht rund 62 Euro – das Sechs­fache moderner Pumpen. Nach sechs bis sieben Jahren sind die Kosten für die neue Pumpe wieder drin. Oft geht es sogar schneller, weil viele alte, unge­regelte Modelle rund um die Uhr laufen, auch wenn die Heizkörper im Sommer kalt bleiben. Schalten Hausbe­wohner die Anlage im Keller dann nicht aus, kostet unsere in die Jahre gekommenen Pumpe rund 140 Euro im Jahr – und der Pumpentausch amortisiert sich schon nach drei Jahren.

Nutzer­kommentare, die vor dem 25. April 2018 gepostet wurden, beziehen sich auf die Vorgänger­unter­suchung aus dem Jahr 2007.

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