So haben wir gerechnet

Vergleich von Öl- und Gas-Brenn­wert­geräten, Wärmepumpe (Energiequelle: Erdreich), Holz­pelletkessel und Mikro-Heiz­kraft­werk im Hinblick auf Kohlen­dioxid­emissionen und Gesamt­kosten in Einfamilien­häusern ohne und mit Wärmeschutz. Die Wärmeerzeuger arbeiten mit Kombi-Solar­anlagen zur Heizungs­unterstüt­zung. Beim Mikro-Heiz­kraft­werk und bei der Wärmepumpe ist eine kleinere Solar­anlage zur Trink­wasser­erwärmung sinn­voller. Details: 256 m² Nutz­fläche gemäß EnEV, Lüftung über Fenster. Jähr­licher Nutz­wärmebedarf: für Warm­wasser 10 kWh/m², für Heizen im ungedämmten Haus 144 kWh/m², im gedämmten Haus 47 kWh/m². Der Energiebedarf wurde mit „Energieberater Plus“, Version 7.1.2, Update 10/2011 (Hott­genroth) berechnet.

Kohlen­dioxid­ausstoß: Ermitt­lung mit folgenden Emissions­faktoren in Gramm CO2/kWh: 202 für Erdgas, 266 für Heizöl, 37 für Holz­pellets und 600 für Strom. Beim Mikro­kraft­werk mit Gutschrift für den selbst­erzeugten Strom.

Gesamt­kosten (Investitions-, Betriebs-, Energiekosten inklusive Bafa-Basis­förderung) mit Zusatz­kosten und Installation. Abschreibung über 15 Jahre. Zins­verlust: 2,5 Prozent pro Jahr. Betriebs­kosten inklusive Wartung, Reparatur, Schorn­steinfeger.

Preis für Öl und Gas: 7 Cent/kWh, Holz­pellets 5 Cent/kWh, Strom 25 Cent/kWh, Wärmepumpen­strom 15 Cent/kWh.

Beim Mikro-Heiz­kraft­werk werden Eigen­verbrauch mit 30 Cent/kWh und Einspeisung mit 10 Cent/kWh je zur Hälfte berück­sichtigt.

Für das Rechen­szenario mit steigenden Energiepreisen haben wir – orientiert an den Steigerungs­raten der Vorjahre – folgende jähr­liche Preis­erhöhungen für die nächsten 15 Jahre angenommen: bei Öl 7 Prozent, bei Gas und Strom 5 Prozent und bei Holz­pellets 3,5 Prozent pro Jahr.

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