Von einem Sommertief der Ölpreise kann schon seit zwei Jahren keine Rede mehr sein. 2004 und 2005 lagen die Spitzenpreise für Heizöl im August, September und Oktober. Dass Heizöl im Sommer am billigsten ist, so noch immer die landläufige Meinung, stimmt nicht mehr. Der Bund der Energieverbraucher nimmt an, dass die Raffinerien in den Sommer­monaten ihre Heizölproduktion drosseln. Wegen der künstlichen Ölverknappung würden die Preise dann steigen.

Tipp. Beobachten Sie den Ölmarkt und die Ölbörse genau, bevor Sie Heizöl bestellen und den Tank auffüllen. Bleiben Sie flexibel und passen Sie Ihren Nachkauf den Preisschwankungen an. Kostengünstig war das Nachtanken in den vergangenen Jahren zwischen Dezember und März. Mitte Juni kosteten 3 000 Liter Heizöl im bundesdeutschen Durchschnitt rund 1 850 Euro. Von Januar bis März waren für dieselbe Menge zeitweise weniger als 1 770 Euro zu zahlen.

Dieser Artikel ist hilfreich. 320 Nutzer finden das hilfreich.