Heizkosten Meldung

Die Deutschen mögens warm und mollig. In vielen Haushalten geht die meiste Energie für Heizen und Warmwasser drauf. Und somit auch ein großer Teil der Mietnebenkosten. An kalten Wintertagen pfeifen viele aufs Energie sparen und drehen die Thermostatventile hoch: Wenns zu Hause gemütlich sein soll, dann muss es auch warm sein. Kann es ja - aber sparsam heizen heißt nicht frieren. test.de gibt Tipps, wie Sie die Heizkosten senken und richtig einheizen.

Falsch eingeheizt

Sparsam heizen ist gar nicht so einfach. Obwohl im Haushalt wenig entschieden werden muss, wenns um die Wärme geht: Heizung an oder aus, Thermostatventil hoch oder runter, Fenster auf oder zu. Trotzdem können Sparwillige viel falsch machen.

Kühle Mauer

Wer zum Beispiel seine Heizung über Nacht oder während er zur Arbeit ist, ganz abschaltet, spart nur scheinbar: Das Mauerwerk kühlt in dieser Zeit ab und frisst beim Aufheizen entsprechend viel Wärme. Hinzu kommt: Die Luft kondensiert an den Wänden, weil diese kühl sind. Die feuchte Tapete wird zum idealen Ort für Schimmelkulturen. Besser als die Heizung ganz abzuschalten ist daher auf jeden Fall, die Heizung auf reduzierter Stufe durchlaufen zu lassen.

Frische Luft

Auch richtig lüften will gelernt sein. Angekippte Fenster bringen gar nichts - die Luft tauscht sich nicht hinreichend aus. Deswegen ist Stoßlüftung angesagt: Fenster mehrmals am Tag ganz öffnen, aber nur so lange, dass die Wohnung nicht komplett auskühlt. Das spart nicht nur Energie, sondern hilft auch gegen Schimmel: Frische Luft bedeutet auch trockene Luft. Da Wohnräume feucht werden durch Kochen oder Duschen muss diese Feuchtigkeit wieder raus. Sonst bildet sich Schimmel. Und der ist gesundheitsschädlich.

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