Zwei Drittel der Heiz­kosten­ab­­rech­nungen sind fehler­haft oder ­zu­min­­dest klärungs­bedürftig. Das ergab die Über­prüfung von 1 046 Abrechnungen aus den Jahren 2011 bis 2017 durch die Verbraucherzentrale Rhein­land-Pfalz. Am häufigsten haperte es bei der Berechnung des Warm­wasser­anteils. In der Regel ist dafür ein Zähler vorge­schrie­ben, der den Energie­aufwand für die Warm­wasser­bereitung ­erfasst. Ihrer Pflicht zum Einbau kommen viele Eigentümer nicht nach. Fehler traten auch bei der Abrechnung des Heiz­ölver­brauchs auf. Zum Beispiel wurde bei auf Bestellung geliefertem Heizöl („nicht leitungs­gebundener Brenn­stoff“) der Anfangs- und der Rest­bestand nicht richtig erfasst und der Verbrauch nicht korrekt berechnet. Eine Check­liste zur Prüfung der eigenen Heiz­kosten­abrechnung gibts online (ssl.marktwaechter.de).

Heiz­kosten Meldung

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