Vermieter müssen für die Heizkostenabrechnung immer den Verbrauch für Heizung und Warmwasser ermitteln. Sie dürfen nicht – wie bei anderen Betriebskosten – einfach ihre Zahlungen an das Versorgerunternehmen auf die Mieter umlegen. Das hat der Bundesgerichtshof entschieden (Az. VIII ZR 156/11).

Die Zahlungen an den Versorger sind Vorauszahlungen, die sich am bisherigen Verbrauch orientieren. Der Verbrauch der Mieter kann davon abweichen.

Tipp: Falls der Vermieter nur den Verbrauch der gesamten Wohnanlage ermittelt – nicht der einzelnen Wohnungen –, dürfen Mieter 15 Prozent pauschal von ihrem Heizkostenanteil abziehen.

Dieser Artikel ist hilfreich. 97 Nutzer finden das hilfreich.