Heizkessel modernisieren Meldung

Der Schornsteinfeger misst die Abgasverluste der Heizanlage.

Ende Oktober laufen alle Übergangsfristen der Immissionsschutzverordnung aus. Das gilt für 650 000 alte Heizkessel.

Die Zeit wird knapp: Ab 1. No­vember müssen alle Heiz­un­gen die niedrigen Grenzwerte für Abgasverluste der Bundes-Immissionsschutz­­verordnung (BImSchV) erfül­len. Anlagen mit einer Heizleistung von über 4 bis 25 Kilowatt dürfen einen Abgasverlust von 11 Prozent nicht überschrei­ten, Kessel von über 25 bis 50 Kilowatt von 10 Prozent. Eine Heizanlage zu betreiben, die die BImSchV-Werte nicht erreicht, gilt als Ordnungswidrigkeit. Der Besitzer muss mit einem Bußgeld rechnen.

Rund 650 000 alte Heizanla­gen müssen saniert werden. Bei den wenigsten wird eine technische Nachbesse­rung, zum Beispiel der Einbau eines neuen Brenners, allein reichen, um die künftig geltenden Grenzwerte einhalten zu können. Meist muss der alte Heizkessel einem neuen weichen. Die Komplettsa­nie­rung im Heizkeller bietet viele Vorteile. Moderne Kessel verbrauchen deutlich weniger Öl oder Gas und senken so die Heizkosten. Sie verursachen auch weniger Kohlendioxid und schonen die Umwelt. Wer modernisiert, profitiert auch vom Komfort moderner Heiztechnik und ihrer bequemen Bedienung.

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