Heizkessel Meldung

Bis spätestens zum 1. November 2001 müssen alle alten Heizkessel mit sehr hohen Abgasverlusten gegen neue ausgetauscht werden. Welche es sind, zeigt ein Aufkleber am Kessel: Der Schornsteinfeger hat ihn dort vor einigen Jahren angeklebt, falls die von ihm damals gemessenen Abgasverluste mindestens drei Prozent über dem Grenzwert von elf Prozent lagen. Dies gilt für Heizkessel mit einer Leistung bis 25 Kilowatt.

Die betroffenen Hausbesitzer sind gut beraten, schnell zu handeln. Denn die technisch überholten Heizanlagen blasen mindestens ein Siebentel des verbrauchten Brennstoffs ungenutzt durch den Schornstein. Die einmaligen Ausgaben für eine neue, energiesparende Heiztechnik machen sich also bald bezahlt. Meist lohnt es sich, den Kessel komplett auszutauschen. Nur mit einem "Neuen" im Keller können die hohen Abstrahlverluste über die Kesselwände und die hohen Stillstandsverluste wegen der schlechten Regelung oder überdimensionierten Heizleistung verringert werden. Ein Brennertausch ist zwar billiger, aber oft nur eine halbe Sache.

Der Staat fördert neben dem Einbau von Solaranlagen auch Maßnahmen, die den Kohlendioxidausstoß in den Häusern senken. Dazu zählen auch effektivere Heizanlagen und Wärmepumpen. Näheres über die Kreditkonditionen der Kreditanstalt für Wiederaufbau erfahren Sie zum Ortstarif unter der Telefonnummer: 0 180 1/33 55 77

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