Heizgewohnheiten Meldung

Die Raumluft muss den Heizkörper ungehindert umströmen können.

Was tun, wenn die Heizung problemlos läuft, die Wohnung aber nicht warm werden will?

Es empfiehlt sich, die Heizgewohnheiten einmal genauer zu überprüfen. Hier ein paar Tipps:

  • Thermostatventile dürfen nicht hinter Vorhängen oder schweren Gardinen versteckt sein. Sie können die Raumtemperatur nur automatisch regeln, wenn die Raumluft ungehindert den Thermostatkopf erreicht.
  • Heizkörper müssen die Wärme frei an die Raumluft abgeben können. Hübsch anzusehende Verkleidungen oder zu dicht stehende Möbel behindern die Erwärmung des Luftstroms an der Heizkörperoberfläche.
  • Entlüften der Heizanlage ist unumgänglich, wenn sich nur ein Teil des Heizkörpers erwärmt oder es in den Heizrohren gluckert. Auch ein defektes oder zu kleines Druckausdehnungsgefäß der Anlage kann die Ursache sein. Luft in der Heizung verhindert sparsames Heizen.
  • Klapp- und Rollläden und über den Heizkörpern endende Vorhänge über Nacht schließen. Dadurch geht weniger Wärme über die Fensterflächen verloren. In Rollladenkästen lohnt sich oft eine zusätzliche Wärme­dämmung.
  • Kurz und kräftig lüften, damit die feuchte Luft aus der Wohnung abzieht. Sonst droht Schimmelbildung. Räume nicht zu stark auskühlen lassen. Dauerlüften über gekippte Fenster verschwendet teuer erzeugte Wärme.
  • Gezielt temperieren lassen sich Räume mithilfe der Thermostatventile. Im Schlafzimmer reichen 16 bis 18 Grad. Im Flur kann es noch zwei Grad kühler sein. Im Arbeits- und Kinderzimmer werden eher etwas mehr als die 20 Grad im Wohnbereich gewünscht.

Dieser Artikel ist hilfreich. 451 Nutzer finden das hilfreich.