Heiz­anlagen Special

Viele Heiz­anlagen sind nicht optimal einge­stellt. Die Folge sind unnötig hohe Heiz­kosten. Oft lässt sich der Verbrauch an Gas, Öl oder Pellets mit einfachen Tricks deutlich verringern. Sinn­voll ist es zum Beispiel, die Heizung nachts pausieren zu lassen und auch tags­über das Heiz­wasser nicht unnötig stark zu erhitzen. Manche Maßnahmen kann jeder selbst realisieren. Bei anderen lohnt es sich, Fachleute zu beauftragen: Die Reinigung des Kessels senkt die Energiekosten und der sogenannte „hydrau­lische Abgleich“ garan­tiert oben­drein über­all im Haus wunsch­gemäße kuschelige Wärme.

Das lesen Sie in diesem Artikel

Die Experten der Stiftung Warentest beant­worten typische Fragen zum Thema Heiz­anlagen und geben Tipps, wie sich Heiz­kosten senken lassen. Eine Grafik zeigt, wie sich die Einstellung der Heiz­anlage auf Heiz­wasser­ströme und Effizienz des Heizkessels auswirken.

Weitere aktuelle Tests zum Thema Heizung und Energie:

Der Einstieg in den Testbe­richt

„Viele Heiz­anlagen sind nicht optimal einge­stellt. Kleine Tricks senken die Energiekosten und sorgen für Kuschel­wärme im Winter.

Was ist zu beachten, wenn ich die Heizung nach dem Sommer wieder in Betrieb nehme?

Wird ein Heizkörper im oberen Bereich nicht richtig warm oder sind Glucker­geräusche zu hören, sollten Sie ihn entlüften. Dazu schalten Sie die Heizung möglichst vorher aus. Für die Prüfung brauchen Sie einen kleinen Heizkörper­schlüssel, den Sie bei Bedarf für etwa 1 Euro im Baumarkt bekommen. Meist sitzt das Entlüftungs­ventil oben am Heizkörper auf der anderen Seite als das Thermostatventil. Dort setzen Sie den Schlüssel an und drehen lang­sam nach links. Schließen Sie das Ventil, sobald keine Luft mehr entweicht. Vorher und nachher sollten Sie einen Blick auf die Druck­anzeige der Heiz­anlage werfen.

Wie viel Druck braucht die Heizung?

Im Ideal­fall hat der Installateur den Soll­wert für Sie auf einem Merkzettel oder in der Anleitung notiert. Bei Etagenhei­zungen reicht meist etwa 1 bar – bei kaltem Wasser. Auf Mano­metern ist oft ein „grüner Bereich“ sicht­bar; der Druck­anzeiger sollte in dessen Mitte stehen. (...)“

Dieser Artikel ist hilfreich. 28 Nutzer finden das hilfreich.