Heiß­luft­fritteusen im Test Test

Pommes, Hähn­chenschenkel, Gemüse und Muffins sollte eine Heiß­luft­fritteuse zubereiten können – in unserem Test konnte freilich kein Gerät in allen Prüf­punkten über­zeugen.

Im Heiß­luft­fritteusen-Test der Stiftung Warentest mussten 13 Geräte zeigen, was sie können: Pommes, Gemüse, Hähn­chenschenkel und Muffins sollten gelingen – fett­arm und trotzdem köstlich sein. Beim Blick auf die Teller verging unseren Prüfern aber oft der Appetit: Eine Severin verbrannte Muffins, aus der Russell Hobbs kam braun verfärbtes Gemüse und aus einer Tefal ungenieß­bare Hähn­chenschenkel. Keine Fritteuse kann alles gut. Immerhin vier machen leckere Pommes (Preise: 59 bis 290 Euro).

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TestHeiß­luft­fritteusen im Test19.12.2018
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Der Testsieger macht immerhin gute Pommes

Schme­cken Pommes aus der Heiß­luft­fritteuse genauso gut wie klassisch in Fett frittierte? Immerhin vier der Mini-Heiß­luft­öfen, darunter eines der beiden befriedigenden Geräte, die sich mit dieser Note schon den Testsieg teilen, machen gute Pommes. Diese sind knusp­rig und schme­cken deutlich nach Kartoffeln, sind aber trockener als fett­frittierte. Unseren Experten vermissten in Geruch und Geschmack die Frittier­fett­note. Wer auf saftige Pommes steht, greift besser zur traditionellen Öl-Fritteuse. Mit ihr muss man aber auch einen stärkeren Ölgeruch in Kauf nehmen.

Video: Heiß­luft­fritteusen im Test

Heiß­luft­fritteusen werden beworben als fett­arme Alternative zum Frittieren in Öl. Die Stiftung Warentest ist der Sache auf den Grund gegangen. Wirk­lich über­zeugen konnte keine der 13 Fritteusen im Test.

Acrylamid-Werte bleiben im Rahmen

Werden Pommes frittiert, entsteht krebs­erzeugendes Acrylamid. Das lässt sich nicht ganz vermeiden. Die Pommes im Heiß­luft­fritteusen-Test blieben jedoch alle deutlich unter den von der Europäischen Union als kritisch angesehenen Werten.

Das bietet der Heiß­luft­fritteusen-Test der Stiftung Warentest

Test­ergeb­nisse. Unsere Tabelle zeigt Bewertungen für 13 Heiß­luft­fritteusen namhafter Anbieter wie Tefal, Profi Cook und Clatronic. Philips ist mit zwei Geräten aus seiner Airfryer-Linie vertreten. Acht Geräte haben eine Schublade zum Befüllen mit Lebens­mitteln, fünf oben einen Deckel. Vier Geräte haben einen Rührarm, der das Schütteln von Pommes ersetzen soll. Fünf Heiß­luft­fritteusen sind befriedigend, vier ausreichend, drei mangelhaft.

Kauf­beratung. Sie wollen eine Heiß­luft­fritteuse kaufen? Der Vergleich der Stiftung Warentest zeigt, welche Geräte gute Pommes machen und ob Gemüse, Hähn­chenschenkel und Muffins gelingen.

Heft­artikel. Wenn Sie das Thema frei­schalten, erhalten Sie Zugriff auf den Testbe­richt aus test 1/2019.

Fritteusen im Test: Wenn das Hähn­chen nicht gar wird

Das Zubereiten von Hähn­chenschenkeln stellte viele der Kompakt­öfen vor ein Problem. Zwei Geräte mit Rührarm zerfleddern die Schenkel. Bereitet man das Geflügel nach den Empfehlungen der Anbieter zu, bleiben bei sechs Fritteusen am Knochen rote Stellen sicht­bar. Das ist unappetitlich und daher ebenfalls mangelhaft. Mit der Tefal Genius erreicht das Fleisch bei Befolgen der Anbieterhin­weise noch nicht einmal die empfohlene Kern­temperatur von 70 °C – da können Krank­heits­erreger über­leben.

Heiß an der falschen Stelle

Vier Heiß­luft­fritteusen sind mangelhaft, da man sich an ihnen die Finger verbrennen kann – darunter Geräte von Tefal sowie De‘Longhi. Bis zu 118 Grad heiß wurden die Oberflächen bei Tefal – ausgerechnet seitlich am Deckel, den Nutzer beim Entnehmen erhitzter Speisen berühren können. Brand­blasen drohen auch bei einem der beiden Philips, wenn Köche das Gerät über dem Luft­austritt an der Rück­seite berühren. Das bewerteten wir mit Ausreichend.

Kekse statt Muffins

Heiß­luft­fritteusen im Test Test

Braunfächer. Mit ihm ermitteln Prüfer den Bräunungs­grad von Muffins.

Heiß­luft­fritteusen sind vielseitig und backen auch kleine Kuchen. Gut schaffen das aber nur vier. Severin hingegen scheitert an den Muffins. Die Küchlein kommen nach Anbieter­empfehlungen keks­artig bis verbrannt aus den kleinen Heiß­luft­öfen – das ist mangelhaft. Fünf weitere Modelle backen kaum besser.

Fritteuse ohne Fett: Auch Gemüse kann schme­cken

Zucchini, Paprika, Champignons und Kartoffel­spalten stehen für den Traum einer Fritteuse ohne Fett. Im Heiß­luft­fritteusen-Test der Stiftung Warentest kamen aber nur zwei Geräte gut mit Gemüse klar: Sie erzielten schon beim Garen nach Herstel­ler­angaben gute Resultate. Bei vielen weiteren Fritteusen im Test brachten Änderungen an Temperatur oder Gardauer oder mehr­maliges Schütteln bessere Ergeb­nisse.

Tipps

Vor dem Kauf. Über­legen Sie zunächst, ob Sie wirk­lich eine Fritteuse brauchen. Wenn sie nur ein paarmal im Jahr Pommes oder Ofengemüse zubereiten, genügt dafür auch ein Backofen oder eine Kombi-Mikrowelle. Diese Geräte belegen auch keinen zusätzlichen Platz in der Küche. Stärken und Schwächen der verschiedenen Geräte­typen nennen wir in unserem Systemvergleich.

Familie oder Single? Die Fritteusen im Test unterscheiden sich hinsicht­lich ihres Fassungs­vermögens. Bedenken Sie: Wenn Sie ein „Single-Gerät“ kaufen, müssen Sie möglicher­weise mehr­fach frittieren, wenn Freunde zu Besuch kommen oder die Zahl der Haus­halts­mitglieder wächst.

Nutzer­kommentare, die vor dem 19. Dezember 2018 gepostet wurden, beziehen sich auf eine frühere Veröffent­lichung zum selben Thema.

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