Ausdauertraining: Tut rundum gut

Beugt vor: Herz-Kreis­lauf-Training, neudeutsch Cardiotraining, verbessert die Beweglich­keit. Es stärkt das Herz-Kreis­lauf-System, versorgt den Körper mit mehr Sauer­stoff und kann damit den natürlichen Alterungs­prozess verlang­samen. Der gesamte Stoff­wechsel verbessert sich, was vorbeugend gegen viele Krankheiten wirkt, zum Beispiel Osteoporose. Auch die Psyche wird positiv beein­flusst: Das Training befreit den Kopf und führt zum Stress­abbau.

Eignen sich: Sowohl Cross­trainer als auch Laufbänder eignen sich gut für das Ausdauertraining. Die Effektivität wird von Fachleuten sogar höher bewertet als das Training mit einem Fahr­rad-Ergo­meter, da die Rumpf­muskulatur sowie die Schultern und die Arme hier stärker bean­sprucht werden.

Cross­trainer: Die Leistung lässt sich durch die Tritt­geschwindig­keit und den Widerstand einstellen. Der Einstell­bereich sollte 50 bis 250 Watt abdecken. Positiv ist die geringe Belastung der Gelenke. Wichtig ist eine aufrechte Haltung mit nach vorn geschobenem Becken. Ein Hohl­kreuz sollte unbe­dingt vermieden werden. Damit es zu keiner Fehlbelastung der Hals­wirbelsäule kommt, darf der Kopf beim Training nicht nach unten geneigt werden.

Laufbänder: Sie simulieren das Laufen recht gut. Koor­dinative Fähig­keiten werden hier deutlich besser geschult als auf dem Cross­trainer. Der Trainings­effekt ist insgesamt höher.

Warn­signale: Für einen gesunden Körper hat das Ausdauertraining immer eine positive Wirkung, sofern Über­lastungen vermieden werden. Ein guter Para­meter dafür ist die Puls­kontrolle. Außerdem sollte der Trainierende Warn­signale des Körpers wie Kurz­atmig­keit oder Schwindelgefühl ernst nehmen. Grund­sätzlich ist es ratsam, das Training mit einem Arzt abzu­klären.

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