Lange Zeit schwörten Filmfans für ihr Heimkino auf die teuren und sperrigen Bildwerfer mit Projektionsröhren. Denn die kompakten, billigeren und einfacher zu installierenden „Beamer“ mit Flüssigkristalltechnik lieferten lange Zeit nicht wirklich schöne Bilder.

Das ändert sich jetzt: Seit die DVD ihren Siegeszug als Video-Speichermedium angetreten hat, fertigen nach und nach die fernöstlichen Produzenten Bildwandler, die fürs europäische Heimkino im Pal-Format optimiert sind. Während für das in Japan übliche NTSC-Farbbild 800 x 600 Bildpunkte reichen, sind für verlustfreie 16:9-Breitbilder von DVDs in Pal-Farbe mindestens 968 ä 544 Bildpunkte erforderlich.

Erster Vorbote dieser neuen Technik war der zum Jahresende 2002 vorgestellte Beamer Sanyo PLV-Z 1 für 2 300 Euro. Panasonic liefert jetzt mit dem PT-AE 300 E (2 700 Euro) den neuesten Vertreter dieser Gerätegeneration aus. Er soll auch das störende Bildpunktraster älterer Geräte auf der Leinwand kaschieren („Smooth Screen“). Außerdem bietet er eine Scartbuchse für den Anschluss von DVD-Spieler oder Videorekorder. Das ist bislang an Videoprojektoren eher eine Ausnahmeerscheinung.

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