Heim­kino­anlagen

Technik: Tipps für Ihre Anlage

22.11.2012

Heim­kino­anlagen Testergebnisse für 12 Heimkinoanlagen 12/2012

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Auswählen. Probieren Sie das Gerät im Geschäft mit einem Ihnen bekannten Medium aus, am besten mit einem Film auf Blu-ray. Nur so können Sie das Klang­erlebnis einschätzen. Das Abspielmaterial muss im 5.1-Ton vorliegen. CDs und TV-Serien werden oft in Stereo produziert und klingen mit Surroundsound unge­wohnt. Die Regel „Je größer der Laut­sprecher, desto besser der Klang“ stimmt nicht zwingend. Kleine Boxen können auch gut klingen.

Einrichten. Am einfachsten lässt sich die Anlage über eine Auto­matik an die Wohn­situation anpassen: Ein mitgeliefertes Mikrofon misst Laut­stärke und Ausstrahlungs­zeit­punkt der einzelnen Boxen und stimmt sie aufeinander ab. Diese Möglich­keit bieten beide Sony-Modelle und Samsung HT-E6500. Schwieriger ist es, die Boxen manuell auszusteuern. Zum einen müssen Nutzer die Laut­stärke so einstellen, dass am Sitz­platz alle sechs Boxen gleich tönen. Zum anderen müssen sie die Distanz richtig einstellen. Das funk­tioniert gut über eine manuelle Eingabe der Entfernung. Eher für Experten geeignet ist die Einstellung der Verzögerung: Nutzer geben an, um wie viele Milli­sekunden welcher Kanal den Ton verzögern soll.

Hand­haben. Die Displays sind oft zu klein oder ungünstig angebracht. Deshalb nutzen viele Verbraucher auch beim Musikhören das TV-Gerät zum Bedienen, das zieht viel Strom. Viele Anlagen lassen sich auch per Smartphone-App steuern (siehe Tabelle: „Produktmerkmale“ -> „Fernbedienung über App“). Ein gutes Display ersetzt das nicht.

Strom sparen. Der Schnellst­artmodus verschlingt viel Strom. Besonders die Anlagen von Pioneer sind hung­rig. Bei ihnen steigen die jähr­lichen Strom­kosten von 12 auf zirka 60 Euro. Der Sony BDV-N890W betreibt die Rück­laut­sprecher kabellos. Drei weitere Anlagen bieten diese Funk­tion optional an.

22.11.2012
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