Aus der Hoffnung vieler auf einen Nebenjob versuchen unseriöse Anbieter Kapital zu schlagen. Die Verbraucherzentrale (VZ) Sachsen-Anhalt warnt vor Offerten des Hamburger Beratungs- und Informationsservice WSH. Die Firma verspricht in Zeitungsinseraten Heimarbeit für 1 800 Euro im Monat. Doch statt eines konkreten Auftrags erhalten die Arbeitssuchenden nach der telefonischen Kontaktaufnahme einen 3-seitigen Bogen, den sie unterschrieben zurücksenden sollen. Damit verpflichten sie sich, eine Aufwandsentschädigung von 69 Euro für ein „Start-Set“ zu zahlen. Das soll unter anderem eine Arbeitsanleitung und eine Gesamtübersicht über die Arbeitsmaterialien und eine eventuell mögliche Art der Tätigkeitsausübung enthalten. Bereits dieser Formulierung, so die VZ, sei zu entnehmen: Es geht nicht um eine konkrete Arbeit, sondern um den Vertrieb von teurem Informationsmaterial.

Tipp: Wird in Kleinanzeigen ein hohes Einkommen versprochen, werden keine Vorkenntnisse, wohl aber finanzielle Vorleistungen verlangt, lassen Sie besser die Finger von diesem „Job“. Er zieht Ihnen das Geld aus der Tasche, das Sie eigentlich verdienen wollten.

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