Heil- und Hilfs­mittel­gesetz Es darf nicht nur der Preis zählen

2

Krankenkassen müssen ihre Versicherten künftig mit höher­wertigeren Hilfs­mitteln wie Inkontinenzeinlagen und Roll­stühlen versorgen. Das schreibt das neue Heil- und Hilfs­mittel­gesetz vor, das voraus­sicht­lich Ende März in Kraft tritt. Die Kassen müssen dann neben dem Preis auch die Qualität der Hilfs­mittel berück­sichtigen.

Tipp: Weitere Informationen zum Thema bietet unser Test Inkontinenzeinlagen, test 3/2017.

2

Mehr zum Thema

  • Ärzt­licher Eingriff Ihr Anspruch auf eine zweite Meinung

    - Kassenpatienten haben immer Anspruch auf eine zweite Arzt­meinung. Ein spezielles Zweitmeinungs­verfahren gibt es nur bei bestimmten Eingriffen, etwa am Kniegelenk.

  • Mittel gegen Blasen­schwäche Was bei Inkontinenz hilft

    - Blasen­schwäche ist vielen peinlich. Oft sprechen Betroffene nicht mit ihrem Arzt darüber – nicht nur aus Scham, sondern auch aus Unwissenheit. Dabei lässt sich...

  • Kranken­versicherung für Rentner So sind Sie im Alter günstig versichert

    - Wie viel ein Mensch im Ruhe­stand für die Kranken­versicherung zahlt, hängt auch davon ab, wie er oder sie im Berufs­leben versichert war. Das heißt: Wer sich im...

2 Kommentare Diskutieren Sie mit

Nur registrierte Nutzer können Kommentare verfassen. Bitte melden Sie sich an. Individuelle Fragen richten Sie bitte an den Leserservice.

Nutzer­kommentare können sich auf einen früheren Stand oder einen älteren Test beziehen.

Ron2012 am 07.03.2019 um 07:44 Uhr
Purer Kapitalismus

Ja das ist purer Kapitalismus, nur der Preis zählt. Die Qualität der Hilfsmittel für die Menschen wurde vom Gesetzgeber vergessen und prompt auch von den Gesetzlichen Krankenkassen ignoriert, entgegen jeder menschlichen Fürsorge. Und entgegen jeder Sonntagsrede und schöner Werbung.

Pustekuchen am 25.06.2017 um 00:34 Uhr
Endlich

Dass nicht nur der Preis, sondern auch die Qualität zählt, sollte eigentlich selbstverständlich sein. In Deutschland brauchte es dafür erst ein geändertes Gesetz. Traurig.