Hefege­bäck Meldung

Hefezopf. Die Zubereitung braucht Zeit, verspeist ist das Gebäck umso schneller.

Ob als Hase oder Lamm, zu Zopf oder Kranz geflochten – mit frischem Hefege­bäck lässt sich jeder Osterbrunch versüßen. Die christliche Tradition, Gebäck mit Hefe herzu­stellen, geht auf das jüdische Pessach­fest zurück. Zu diesem Fest dürfen Gläubige nur ungesäuerte Brotfladen, die Matzen, verzehren. Christen verwendeten anstelle von Sauerteig als alternatives Back­trieb­mittel Hefe. Da Weizenmehl früher teuer war, wurden Hefezöpfe und Co. nur zu besonderen Anlässen serviert. Heute sind eher Zeit und Muße knapp, um Hefeteig in Ruhe gehen zu lassen (dazu auch unser Rezept des Monats: Focaccia, herzhaft belegt). Doch der Aufwand lohnt sich – auch wenn Hefege­bäck fast so reichhaltig ist wie manche Torte.

Tipp: Für einen Hefezopf formen Sie drei gleich lange und dicke Teig­stränge und flechten diese wie Haare. Drücken Sie die Enden fest zusammen. Tragen Sie vorm Backen Eigelb auf, damit der Zopf glänzt. Bestreichen Sie nach dem Backen die Oberfläche mit etwas Marmelade. Geben Sie dann Zuckerguss darauf.

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