Die Strategien

Equity-Hedge: Die Manager kaufen Aktien, die sie für unterbewertet halten, um sie mit Gewinn loszuschlagen, wenn sie gestiegen sind. Aktien, die sie für überbewertet halten, verkaufen sie leer, erwerben sie aber erst, wenn sie gefallen sind. Der Equity-Hedge ist die meistverfolgte Strategie.

Directional Trading: Die Hedgefonds setzen auf Trends. In der Variante Global Macro spekulieren die Manager auf gesamtwirtschaftliche Entwicklungen wie Konjunktur oder Zinsen. In der Variante der Managed Futures setzen sie mit hoch riskanten Derivaten auf die Entwicklung von Aktien, Edelmetallen oder Rohstoffen auf Terminmärkten.

Arbitrage: Die Manager nutzen unterschiedliche Bewertungen ähnlicher Wertpapiere aus. Beispiels­weise setzen sie auf Anleihen, die am Markt anders bewertet sind, als sie es sein müssten. Das nennt man „Zinsarbitrage“. Arbitragegeschäfte gelten als vergleichsweise ungefährlich.

Event-Driven: Die Manager machen sich bestimm­te Ereignisse wie die bevorstehende Übernahme oder Pleite einer Aktiengesellschaft zunutze.

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