Hautkrebs-Screening Meldung

Gesetzlich Krankenversicherte ab 35 Jahren können ohne Zuzahlung alle zwei Jahre ihre Haut auf Hautkrebs untersuchen lassen. Darauf weist das Bundesgesundheitsministerium hin, nachdem es Irritationen über die Kosten des Hautkrebs-Screenings gegeben hatte. Auch eine Praxisgebühr fällt nicht an.

Häufig wird in der Arztpraxis erklärt, die Krebsfrüherkennung sei ausschließlich per Auflichtmikroskop (siehe Foto) möglich. Da die Kasse die Verwendung dieses Hilfsmittels nicht bezahlt, sollen Patienten in diesen Praxen pro Untersuchung 10 bis 15 Euro zuzahlen. Auch einige Kassenärztliche Vereinigungen teilen Patienten mit, die Zuhilfenahme einer Lupe oder eines Mikroskops wäre eine Sonderleistung, die vom Patienten zu übernehmen sei. Das Ministerium hält dem entgegen, dass das Hautkrebs-Screening ohne Auflichtmikroskop möglich ist. Der Arzt benötigt nur eine helle Lampe und sein geschultes Auge.

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