Haut­krebs

Die unterschiedlichen Haut­krebs­typen

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Schwarzer Haut­krebs

Basaliom

Akti­nische Keratose
(Vorstufe des Spinalioms)

Spinaliom

Malignes Melanom

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Wie sieht er aus?

Kann sehr unterschiedlich aussehen. Manche Basaliome bilden knotige, warzen­artige Wucherungen, andere wachsen eher flächig oder narben­artig.

Typisch ist eine relativ scharf begrenzte Rötung, die kommen und gehen kann. Fühlt sich wie feines Sand­papier an.

Anfangs meist ein unauffäl­liger, nur leicht von der Umge­bung farblich abweichender Fleck.

Die Tumore können tiefbraun bis blau­schwarz aussehen, in seltenen Fällen sind sie auch hell.

An welchen Stellen tritt er auf?

Meist im Gesicht, im Nacken, auf der (unbe­haarten) Kopf­haut und an allen Haut­stellen, die oft der Sonne ausgesetzt sind.

Meist im Gesicht, an Hals und Nacken und allen Haut­stellen, die oft der Sonne ausgesetzt sind.

Meist im Gesicht, im Nacken, auf der (unbe­haarten) Kopf­haut, an allen Haut­stellen, die oft der Sonne ausgesetzt sind.

Meist entwickeln sie sich in Haut­bereichen, die nur phasen­weise der Sonne ausgesetzt sind, wie Rücken, Brust, Ober­arme und Beine. Sie können aber auch an Schleimhäuten oder verdeckten Stellen entstehen.

Wer ist besonders häufig betroffen?

Alters­durch­schnitt der Patienten bei 60 Jahren, Männer und Frauen sind gleich häufig betroffen. Etwa 117 000 Menschen erkranken jedes Jahr. Häufigste Haut­krebs­art.

Tritt vermehrt ab dem 50. Lebens­jahr auf, häufiger bei Männern. Gefährdet: Wer sich (berufs­bedingt) oft im Freien aufhält.

Alters­durch­schnitt der Patienten bei 70 bis 80 Jahren, Männer häufiger als Frauen betroffen. Etwa 54 000 Menschen erkranken im Jahr.

Tritt in allen Lebens­altern auf, vermehrt ab einem Alter von 60 Jahren, bei Frauen etwas häufiger als bei Männern. Im Jahr erkranken zirka 18 000 Personen.

Wie gefähr­lich ist der Krebs?

Relativ ungefähr­lich, wächst lang­sam über Jahre und Jahr­zehnte. Bildet keine Metastasen, kann aber in die Tiefe der Haut einwachsen und Knorpel und Knochen zerstören, wenn er unbe­handelt bleibt.

Nicht bösartig, entwickelt sich aber häufig zu einem Spinaliom. Es ist daher sinn­voll, die Vorstufe zu behandeln.

Relativ ungefähr­lich. Wenn der Tumor jahre­lang unbe­handelt bleibt, können sich Metastasen bilden.

Kann relativ schnell tief in die Haut eindringen und gefähr­liche Metastasen bilden. Wenn ein Melanom nicht recht­zeitig entdeckt wird, ist es schwer behandel­bar und nicht mehr zu heilen.

Wie wird er behandelt?

Meist kleine Operation unter örtlicher Betäubung, Entfernung des Flecks. Eventuell Bestrahlung oder Kälte­therapie.

Lokale Behand­lung mit Gel oder Creme möglich. Fleck kann auch operativ entfernt werden. Spezielle Licht­therapie möglich.1

Meist kleine Operation unter örtlicher Betäubung, Entfernung des Flecks. Eventuell Bestrahlung oder Kälte­therapie.

Operative Entfernung von Tumor und umliegendem gesunden Gewebe. Je nach Ausdehnung und Tiefe werden Lymph­knoten und Metastasen entfernt. Eventuell Strahlen-, Immun- oder Chemo­therapie.

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Detaillierte Beschreibung der Behand­lungs­möglich­keiten, insbesondere der medikamentösen Behand­lung, siehe www.medikamente-im-test.de (Aktinische Keratose).
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