Haut: Kleine Makel

Tipps

26.06.2003
Inhalt

Empfehlung. Hören Sie sich um, befragen Sie Freunde oder Ihren Hausarzt nach Erfahrungen mit ästhetischer Dermatologie und infrage kommenden Spezialisten. Eine positive Mundpropaganda sagt meist mehr über den Ruf eines Arztes aus als alle Werbung, die Sie in Fachzeitschriften oder anderen Medien sehen.

Erfahrung. Suchen Sie sich eine Praxis, die viele Patienten zählt. Der Facharzt (ein Dermatologe beziehungsweise Phlebologe) sollte langjährige Erfahrungen mit der Therapie von Pigmentstörungen, Couperose und Besenreisern haben und die Behandlung selbst durchführen.

Ausbildung. Laserspezialisten scheint es wie Sand am Meer zu geben. Eine verpflichtende lasermedizinische Qualifizierung ist in Deutschland jedoch noch nicht erforderlich. Fragen Sie nach Aus- beziehungsweise Weiterbildungen und nach dem Fachkundenachweis. Ein solcher Nachweis sagt immerhin aus, wie oft bestimmte Laserbehandlungen unter fachkundiger Anleitung geübt und durchgeführt wurden.

Beratung. Ein seriöser Arzt wird Ihnen genug Zeit und Verständnis für Fragen entgegenbringen. Ihr erster Termin sollte einzig und allein ein ausführliches Beratungsgespräch sein. Vergessen Sie nicht: Es ist Ihre Haut, an die der Mediziner mit Hitze, Nadeln, Säure oder Skalpell Hand anlegen wird. Lassen Sie sich also nicht einschüchtern, Sie sind hier nicht nur Patient, sondern auch Kunde. Denn: Die kosmetisch-medizinischen Behandlungen bezahlen Sie aus eigener Tasche!

Kosten. Die Ärztekammer hat eine Gebührenordnung herausgebracht, in der Richtwerte für die Kostenberechnung der meisten Therapiemethoden aufgelistet sind. Wenn Sie über den verlangten Preis einer Behandlung verunsichert sind, können Sie auch als Patient Einblick nehmen. Geiz ist allerdings kein guter Ratgeber, wenn es um die Wahl des am besten qualifizierten Facharztes geht.

Internet. Viele ästhetisch-operativ tätige Ärzte haben sich zu Fachgesellschaften zusammengeschlossen. Diese bieten viele wichtige Informationen zu Behandlungsmethoden, Spezialisten und zum aktuellen Stand der Medizintechnik auf ihren Internetseiten oder über Telefonhotlines an. Nutzen Sie dieses Angebot.

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