Ein Verwalter darf die Konten der Eigentümer­gemeinschaft nicht auf seinen Namen als offenes Treu­hand­konto führen. Das verstößt gegen den Grund­satz ordnungs­gemäßer Verwaltung, entschied das Land­gericht Frank­furt/Oder (Az. 16 S 46/14). Eine Ausnahme gelte nur, wenn die Umstellung auf ein eigenes Konto der Gemeinschaft mit erheblichen Nach­teilen verbunden sei, etwa hohen Zins­verlusten.

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