Verantwortungs­bewusst­sein: Wo Sie das Tier kaufen sollten und wo nicht

Seriöse Tier­hand­lung. Ist die Wahl für ein bestimmtes Haustier gefallen, beginnt die Suche nach einem vertrauens­würdigen Tierhändler. Nagetiere, Reptilien und Zubehör kann man im Zoohandel kaufen, voraus­gesetzt das Geschäft macht einen sauberen Eindruck und die Tiere werden artgerecht gehalten. Seriöse Tier­hand­lungen verkaufen weder Hunde noch Katzen, weil sie ihnen keine angemessenen Bedingungen bieten können.

Hund vom Züchter. Wer einen Hund möchte, kauft ihn am besten beim Hundezüchter. Gute Züchter konzentrieren sich auf einzelne Rassen. Es muss aber kein haupt­beruflicher Hundezüchter sein, auch „Wohn­zimmerzüchter“ kommen infrage. Sie betreiben die Zucht neben­beruflich und nicht vorrangig aus finanziellen Motiven. Oft haben es die Hunde besonders gut bei ihnen. Ein wichtiges Kriterium für die Beur­teilung eines Züchters ist, dass das Muttertier eine enge Bindung zu Menschen hat. Erkundigt sich der Züchter nach den späteren Lebens­bedingungen des Welpen, ist das ein Zeichen von Tierliebe und Verantwortungs­bewusst­sein. Darüber sollte man sich freuen, nicht genervt reagieren.

Katze aus dem Tierheim. Katzen gibt es auch bei Züchtern. Allerdings sind Tier­heime regelrecht über­laufen mit Katzen jeden Alters. Deshalb sollte man dort als Erstes vorbeischauen.

Kein Weihnachts­geschenk. Tierschützer raten davon ab, Tiere zu Weih­nachten oder zum Geburts­tag zu verschenken. Wer es dennoch tun möchte, schenkt lieber einen Gutschein oder legt nur das Zubehör unter den Weihnachts­baum. Ausgesucht wird dann in Ruhe nach dem Fest.

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