Analyse Hausratversicherung

Ein Service von Stiftung Warentest: Sie ermittelt für Ihren Hausrat die günstigste Versicherung. Dazu müssen Sie den Teilnahmekoupon der Analyse Hausratversicherung ausfüllen. Die Analyse kostet 12 Euro. Damit die Stiftung Warentest ein passendes Angebot findet, sollten Sie auf folgende Punkte achten:

  • Versicherungssumme: Sie muss den Wert des Hausrats treffen. Beträgt sie nur die Hälfte, wird auch nur die Hälfte des Schadens ersetzt. Beispiel: Ist Hausrat für 100 000 Euro nur mit 70 000 Euro versichert, werden bei 10 000 Euro Schaden nur 7 000 Euro ersetzt. Wer das vermeiden will, sollte den Hausrat schätzen. Dabei zählt der Neuwert. Veranschlagen Sie daher jede Hose und jedes noch so alte Buch zum Neupreis. Weitere Informationen finden Sie im Infodokument Hausratversicherung.
  • Unterversicherungsverzicht: Das ist die Alternative. Wird das angekreuzt, gelten meist 650 Euro Versicherungssumme pro Quadratmeter. Bei 100 Quadratmetern werden also maximal 65 000 Euro ersetzt, Schäden darunter in voller Höhe.
  • Wertsachen: Sie sind nur bis 20 Prozent der Versicherungssumme enthalten.
  • Fahrräder: Sie können als Hausrat mitversichert werden. Das ist meist preiswerter als eine separate Fahrradversicherung.
  • Überspannung: Dann sind bis fünf Prozent der Versicherungssumme gedeckt.
  • Glasversicherung: Sie lohnt sich nur bei großen Glasflächen, etwa Wintergärten.
  • Aquarium: Mitversichert sind nur Schäden durch Leitungswasser. Kippt ein Putzeimer um, gibt es dafür keinen Ersatz – ebenso wenig für ein defektes Aquarium. Der Zusatz macht also Sinn.
  • Hotelkosten: Sie werden bezahlt, wenn der Hausrat so zerstört ist, dass der Versicherte vorübergehend ins Hotel muss.
  • Rückreise: Wird zu Hause eingebrochen, wenn der Versicherte im Urlaub ist, zahlt die Gesellschaft die vorzeitige Rückreise.
  • Selbstbeteiligung: Sie lohnt kaum, denn sie bringt meist wenig Ersparnis.

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