Schadens­fall – das ist zu tun

Notmaß­nahmen. Sie haben eine Schaden­minderungs­pflicht und sollten drohende Folgeschäden vermeiden. Stellen Sie zum Beispiel bei einem Wasser­rohr­bruch das Wasser ab. Sind Kredit-, Girokarten, Sparbücher und andere sperr­bare Urkunden abhanden gekommen, lassen Sie diese so schnell wie möglich sperren.

Absprache. Heben Sie kaputte Gegen­stände auf. Falls Sie selber reparieren oder reno­vieren wollen, müssen Sie dies vorher mit dem Versicherer klären.

Polizei. Schäden nach Einbruch­diebstahl, Vandalismus oder Raub müssen Sie sofort bei der Polizei anzeigen.

Schaden­anzeige. Melden Sie einen Schaden so schnell wie möglich Ihrem Versicherer, anstatt einen oder zwei Tage zu warten. Die Meldung kann per Telefon erfolgen, oft auch online oder per App, oder beim Versicherungs­vertreter vor Ort. Bevor der Schaden beseitigt wird, hat die Versicherung das Recht, einen Mitarbeiter oder Sach­verständigen den Schaden besichtigen zu lassen. Klären Sie, ob Sie direkt handeln müssen, um zum Beispiel die Wohnung zu sichern, oder ob Sie den Schaden unbe­rührt lassen sollen.

Dokumentation. Machen Sie, wenn möglich für den Versicherer Fotos und Videos vom Schaden und den Folgeschäden. Nach einem Einbruch müssen Sie der Polizei inner­halb weniger Tage eine Liste der gestohlenen Sachen übergeben. Eine identische „Stehl­gutliste“ müssen Sie auch dem Versicherer übergeben.

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TestHausrat­versicherung26.03.2018
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