Hausrat­versicherung Test

Klein und wert­voll: Schmuck und Uhren nehmen Diebe am liebsten mit.

Eine gute Hausrat­versicherung ist wichtig: Die Versicherung ersetzt Gestohlenes und zahlt für Einbruch­schäden, leistet aber auch bei Brand, Blitz­schlag, Hagel, Sturm und Leitungs­wasser­schäden. Die wichtigsten Leistungen sind in allen guten Policen enthalten, doch ein Zusatz­schutz gegen Fahr­raddiebstahl oder Elementarschäden kann sich auszahlen. Dass sich ein Vergleich von Angeboten oft lohnt, zeigt unser Test von 108 Hausrat­versicherungen: Bis zu 400 Euro Ersparnis sind im Einzel­fall drin.

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TestHausrat­versicherung26.09.2016
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Große Preis­unterschiede bei der Hausrat­versicherung

Ihren Wohn­ort können Kunden nicht be­einflussen, den Preis ihrer Hausratver­si­cherung schon. Das zeigt unser Test von 52 Versicherern und 108 Tarifen für die Modell­orte München und Köln. München gilt als Stadt mit geringem Einbruchrisiko. Die Policen sind güns­tiger als in Köln, einer Stadt mit hohem Einbruchrisiko. Ein Kunde kann in München für ­dieselbe Wohnung 64 Euro oder im teu­ersten Tarif 313 Euro zahlen. Extrem ist auch der Unterschied in Köln: 143 Euro oder 544 Euro für einen weit­gehend identischen Schutz.

Vergleichen, wechseln, sparen: So finden Sie güns­tige Tarife

Das bietet der Finanztest-Artikel: Den Test von 108 Hausrat­versicherungen können Sie hier frei­schalten. Nach dem Bezahlen steht Ihnen dann das PDF mit den Tarifen für unsere Modell­orte München und Köln zur Verfügung. Alle Angebote kann ein Kunde direkt beim Versicherer abschließen, ohne Makler oder Vertreter. Im Jahres­beitrag enthalten ist bei den getesteten Tarifen der Stan­dard­schutz sowie Schutz für Wert­sachen in Höhe von 20 Prozent und Über­spannung in Höhe von 10 Prozent der Versicherungs­summe. Fahr­räder im Wert von insgesamt 1 000 Euro sind ebenfalls mitversichert.

Individuelle Analyse auf test.de: Sie wohnen nicht in München oder Köln und sind sich unsicher, ob Ihr Wohn­ort eher zu den güns­tigen oder teuren zählt? Mithilfe der Stiftung Warentest können Sie bequem die für Sie beste Hausrat-Police finden – und womöglich viel Geld sparen. Denn zwischen dem güns­tigsten und teuersten Angebot für die gleiche Wohnung liegen mitunter mehrere hundert Euro. Unsere individuelle Analyse Hausratversicherung hat stets die aktuellsten Daten der Versicherer und zeigt Ihnen schnell, wie Sie sich an Ihrem Wohn­ort optimal und günstig versichern können.

Trauriger Trend: Ein Drittel mehr Einbrüche

Einbrüche sind aktuell ein großes Thema in Deutsch­land: In den letzten fünf Jahren haben sie um rund ein Drittel zugenommen. Genau 167 136 Einbrüche wurden im Jahr 2015 der Polizei gemeldet. Die durch­schnitt­liche Schadensumme, die Hausrat­versicherer im vergangenen Jahr an Kunden nach einem Einbruch­diebstahl auszahlten, liegt bei 3 250 Euro. Insgesamt über­wiesen die Unternehmen dafür rund 530 Millionen Euro.

Stan­dard­schutz und unnötige Extra­leistungen

Die Regulierung eines Einbruch­diebstahls gehört zur Stan­dard­leistung einer Hausrat­versicherung. Doch auch wenn ein Gasherd explodiert und die ganze Wohnungs­einrichtung ruiniert, kommt die Hausrat­versicherung dafür auf. Der Stan­dard­schutz, den jede Hausrat­police bietet, beinhaltet die Absicherung der Risiken Brand, Blitz­schlag, Explosion und Implosion sowie die Leistung nach Einbruch­diebstahl und Vandalismus, Raub, Hagel, Sturm ab Wind­stärke 8 und Leitungs­wasser­schäden. Die oft teureren Top-, Premium- oder Exklusiv-Tarife bieten vielfach Extra­leistungen, die nicht jeder braucht, beispiels­weise den Ersatz von Schäden durch ein ausgelaufenes Wasser­bett oder die Erstattung zusätzlicher Telefon­kosten nach einem Einbruch.

Wichtige Deckungs­erweiterungen

Neben den Stan­dard­leistungen gibt es sinn­volle Deckungs­erweiterungen:

  • Über­spannungs­schäden. Ergänzend zum Stan­dard­schutz sollten Über­spannungs­schäden mit mindestens 10 Prozent der Versicherungs­summe mitversi­chert werden. Über­spannungs­schäden an elek­t­ri­schen Geräten sind häufig Folge von Gewittern. Im Jahr 2015 wurden den Hausrat- und Wohn­gebäude­versicherern rund 340 000 Blitz- und Über­spannungs­schäden gemeldet.
  • Wert­sachen. Sie sollten mit 20 Prozent der Versicherungs­summe versichert werden.
  • Nacht­schutz für Fahr­räder. Auch Fahr­räder gehören in vielen Haushalten heute dazu. Unser Test zeigt für Köln und München die fünf güns­tigsten Tarife mit einem guten Fahr­radschutz – in unserer Modell­rechnung sind ein oder mehrere Fahr­räder im Wert von insgesamt 1 000 Euro versichert.
  • Elementarschäden. Sinn­voll ist auch der Einschluss von Elementarschäden. Insbesondere Starkregen ist ein immer häufiger auftretendes Phänomen. Wir haben diesen Zusatz­schutz erst­mals mitgetestet.

Tipp: In unserer Analyse Hausratversicherung können Sie genau die Leistungen wählen, die Ihnen wichtig sind. So finden Sie Policen, die nicht nur günstig sind, sondern auch exakt zu Ihrem Hausrat und Ihrem Bedarf passen. Die Analyse berück­sichtigt stets die aktuellsten Daten der Versicherer.

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