Hausratversicherung Meldung

Nicht alle Butler haben die feine englische Art.

Lediglich 1.000 Mark Entschädigung erhielt eine Schlossbesitzerin von ihrer Hausratversicherung. Dabei war der Schaden viel größer: Während ihres Urlaubs in den Vereinigten Staaten war ein neuer Butler mit zahlreichen wertvollen Gegenständen und dem Wagen ihres Mannes verschwunden.

Von der Hausratversicherung wollte die Schlossbesitzerin deshalb nicht 1.000, sondern weitere 147.473,46 Mark. Die Versicherung stellte sich quer und das Oberlandesgericht Frankfurt am Main gab ihr Recht: Die Schlossbesitzerin hatte den Versicherungsfall grob fahrlässig herbeigeführt. Sie hatte den neuen Butler ohne Zeugnisse, Referenzen oder polizeiliches Führungszeugnis eingestellt (Az. 7 U 152/99).

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