Fragebogen: Tipps zum Ausfüllen

Wohnfläche: Diese Angabe ist wichtig, wenn Sie einen Vertrag mit Unterversicherungsverzicht möchten.

Versicherungssumme: Sie sollte möglichst genau dem Wert des Hausrats entsprechen. Alternative ist der Unterversicherungsverzicht.

Wertsachen: Bargeld und Schmuck sind meist mit bis zu 20 Prozent der Versicherungssumme eingeschlossen.

Fahrrad: Räder sind in der Hausratversicherung meist ausgeschlossen. Wer möchte, kann sie gegen Prämienzuschlag extra versichern. Das ist oft preiswerter als eine separate Fahrradversicherung abzuschließen. In der Regel können Räder mit bis zu 5 Prozent der Versicherungssumme oder maximal 3 000 Euro geschützt werden. Zwischen 22 und 6 Uhr muss das Rad aber in einem abgeschlossenen Raum stehen – es sei denn, es wird noch benutzt, zum Beispiel weil der Besitzer im Kino ist. Wer sein Rad nachts draußen parkt, sollte einen Tarif mit Nachtschutz wählen. Der ist jedoch etwas teurer.

Überspannungsschäden an Elektrogeräten: Sie sind häufig kostenlos mitversichert, müssen aber bei einigen Anbietern extra versichert werden. Geschützt sind dann meist bis zu 5 Prozent der Versicherungssumme.

Glasversicherung: Sie lohnt nur für große Glasflächen, etwa Wintergärten.

Hotelkosten: Sie werden bezahlt, wenn der Hausrat so zerstört ist, dass der Versicherte vorübergehend im Hotel unterkommen muss.

Gartenmöbel: Die Basistarife kommen meist nicht dafür auf, wenn Gartenmöbel gestohlen werden, da es sich dabei in der Regel um einfachen Diebstahl ohne Gewaltanwendung handelt.

Rückreise: Wird zuhause eingebrochen, wenn der Versicherte im Urlaub ist, zahlt die Hausratversicherung auch die vorzeitige Rückreise.

Selbstbeteiligung: Wer den Jahresbeitrag niedrig halten will, kann auf Tarife mit Selbstbehalt zurückgreifen. Für eine Selbstbeteiligung von 2 500 Euro sind zum Beispiel bei der Allianz 40 Prozent Nachlass drin.

Dieser Artikel ist hilfreich. 1120 Nutzer finden das hilfreich.