Hausrat­versicherung: Mini-Loft

Schon für den ersten Versicherungs­vertrag lohnt es sich, Preise zu vergleichen. Für teure Fahr­räder gibt es güns­tigen Diebstahl­schutz.

Die Preise der Hausrat­versicherer gehen schon für kleine Wohnungen weit auseinander. Immerhin 156 Euro im Jahr beträgt der Unterschied zwischen dem güns­tigsten und dem teuersten Versicherer für unsere 35 Quadrat­meter große Modell­wohnung in einer Groß­stadt wie Frank­furt am Main.

Die Versicherer schlagen für diese Wohn­fläche oft eine Versicherungs­summe in Höhe von etwa 23 000 Euro vor. Geht der Kunde darauf ein, prüfen sie im Schadens­fall nicht, ob er unter­versichert ist (siehe „Zum Test“).

Nicht alle jungen Leute haben in ihrer ersten Wohnung solche Werte. Doch manche kommen mit hoch­wertigen Möbeln, viel Elektronik, Flach­bild­schirm, Foto-, Sport- und Outdoor-Ausrüstung leicht auf diese Versicherungs­summe.

Top-Fahr­radschutz inklusive

Im Test weisen wir nur Tarife aus, bei denen ein Fahr­rad im Wert von 1 200 Euro gut versichert ist: Der Diebstahl­schutz gilt rund um die Uhr, also auch nachts, wenn das Rad draußen abge­stellt ist. Es muss mit einem separaten Schloss gesichert sein. Versicherer, die verlangen, dass das Rad am Abend nach Gebrauch in einen Abstell­raum einge­schlossen wird, nennen wir nicht.

Vier güns­tige Versicherer, die Bruder­hilfe, Huk24, Huk-Coburg Allgemeine und WGV, fehlen, weil sie den Schutz für ein Fahr­rad im Wert von 1 200 Euro, anders als im Modell, nur individuell vereinbart bieten.

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