Checkliste: Schutz überprüfen

  • Wert des Hausrats. Prüfen Sie ­regelmäßig, ob die Versicherungssumme ausreicht, um den Hausrat bei einem Totalschaden neu zu kaufen. Ist der tatsächliche Wert des Hausrats niedriger, kann die Versicherungssumme reduziert werden. Ist der Wert höher, muss die Versicherungssumme angepasst werden, weil dann eine ­Unterversicherung vorliegt.
    Auf der sicheren Seite sind Sie mit einem Tarif, in dem der Versicherer auf den Einwand der ­Unterversicherung verzichtet.
  • Umfang des Schutzes. Möglicherweise haben Sie Positionen versichert, die Sie nicht oder nicht mehr benötigen. Zum Beispiel Gartenmöbel oder Kinderwagen. Wer einen umfassenden Schutz nicht benötigt, sollte einen anderen Tarif wählen, der in der Regel preisgünstiger ist.
    Stellen Sie fest, dass bestimmte Leistungen nicht versichert sind, sollten Sie in einen anderen Tarif mit umfassenderem Schutz wechseln. Der ist in der Regel teurer.
  • Entschädigungsgrenze bei Überspannungsschäden. Befinden sich im Haushalt teure Geräte, die an das Stromnetz angeschlossen sind, sollten Sie die Entschädigungsgrenze prüfen und bei ­Bedarf entsprechend erhöhen.
  • Glasbruchversicherung. Nur wer in der Wohnung viele Glasflächen aus teurem Material oder zum ­Beispiel einen verglasten Wintergarten hat, benötigt diesen Versicherungsschutz.
  • Wertsachen. Üblicherweise sind die Wertsachen mit 20 Prozent der Versicherungssumme versichert. Im Lauf der Jahre können Wertsachen angeschafft worden sein, die diesen Anteil übersteigen.
    In solchen Fällen sollte eine Er­höhung gegen Zahlung eines ­Zuschlags vereinbart werden.

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