Fahr­räder: Güns­tiger Schutz

Fahr­räder über die Hausrat­police zu versichern, ist oft güns­tiger als eine Police von einem Anbieter spezieller Fahr­radversicherungen. Solange die Räder in der Wohnung oder im abschließ­baren Keller stehen, sind sie ohnehin wie anderer Hausrat versichert. Wer nur dort parkt, kann also beruhigt sein. Steht das Rad aber vor dem Kino oder der Uni, greift die Versicherung nur, wenn zusätzlicher Fahr­radschutz vereinbart ist.

Beispiel Für unseren Modell­fall haben wir 2 000 Euro Versicherungs­summe fest­gelegt. Das kostet bei güns­tigen Anbietern je nach Region 20 bis 40 Euro Aufpreis pro Jahr – in teuren Verträgen manchmal mehr als das Dreifache. Die Summe gilt pro Fall: Werden bei einem Ausflug alle Räder einer Familie gestohlen, gibt es ebenfalls nur 2 000 Euro.

Tipp Viele Tarife schließen den Schutz zwischen 22 und 6 Uhr aus – es sei denn, das Rad stand in einem verschlossenen Raum oder war in Gebrauch und stand vor der Kneipe. Besser sind Policen ohne diese Einschränkung Tabelle Hausratversicherung 04/2014.

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