Hausrat gestohlen Einbruch durch die Garage ohne Spuren

0
Hausrat gestohlen - Einbruch durch die Garage ohne Spuren
Garagen­tor. Öffnen mit Gewalt ist Einbruch. © Fotolia / picture-factory

Bei Einbruch zahlt die Hausrat­versicherung – aber was, wenn es keine Einbruch­spuren gibt? Eine Frau hatte kurz vor ihrem Umzug Sachen im Wert von 6 000 Euro in die Garage gestellt und das Tor abge­schlossen. Trotzdem gelang es einem Dieb, das Tor aufzuhebeln und nach der Tat so sauber wieder zu schließen, dass keinerlei Einbruch­spuren zu sehen waren. Die Versicherung wollte nicht zahlen und meinte, die Frau habe das Tor nur angelehnt und nicht verschlossen. Doch eine Zeugin bestätigte vor dem Land­gericht Passau ihre Version. Außerdem legte ein Sach­verständiger dar, dass es tech­nisch möglich war, die Garage ohne Aufbruch­spuren aufzudrü­cken. Dafür musste ein Einbrecher so viel Kraft aufwenden, dass dies als Gewalt­anwendung im Sinne der Versicherungs­bedingungen zu werten sei. Daher musste der Versicherer zahlen (Az. 1 O 121/15).

Tipp: Sie haben noch gar keine Hausrat­versicherung? Mithilfe der Stiftung Warentest können Sie bequem die für Sie beste Police finden – und womöglich viel Geld sparen. Denn zwischen dem güns­tigsten und teuersten Angebot für die gleiche Wohnung liegen mitunter mehrere hundert Euro. Die besten Angebote finden Sie unter Hausratversicherungen im Vergleich.

0

Mehr zum Thema

  • Einbruch­schutz Tests und Tipps der Stiftung Warentest für Ihre Sicherheit

    - Einbrecher scheitern zunehmend beim Versuch, in Haus und Wohnung einzudringen. Der Grund: In Deutsch­land rüsten immer mehr Menschen ihr Heim auf – mit Tür- und...

  • Hausrat­versicherung Acht Tipps, damit der Versicherer im Schadens­fall zahlt

    - Im ersten Schock nach Einbruch oder Wasser­schaden passieren leicht Fehler, die teuer werden können. Unsere Schritt-für-Schritt-Anleitung hilft Ihnen, sie zu vermeiden.

  • Brand­schutz zu Hause Damit der Advents­kranz nicht abbrennt

    - Advents­kranz und Tannenbaum begleiten viele durch die Weihnachts­zeit − doch sie bergen auch Feuergefahren. So lässt sich das Brandrisiko minimieren.

0 Kommentare Diskutieren Sie mit

Nur registrierte Nutzer können Kommentare verfassen. Bitte melden Sie sich an. Individuelle Fragen richten Sie bitte an den Leserservice.