Hausmodernisierung Meldung

Mit den neuen Förderkrediten der KfW lässt sich die Instandsetzung und Modernisierung von Wohngebäuden günstig finanzieren.

Seit Ende April können Eigentümer zinsgünstige Kredite für die Instandsetzung und Modernisierung ihres Hauses bei der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) beantragen.

Mit einem Darlehen bis zu 250 Euro pro Quadratmeter Wohnfläche fördert die KfW zum Beispiel die Erneuerung oder Reparatur von Dach, Heizung, Fenstern und Fassade. Förderdarlehen gibt es auch für den Aus- oder Anbau von Balkonen und Loggien, bei Mehrfamilienhäusern auch für neue Grünanlagen und Spielplätze.

Kreditnehmer können zwischen fünf und zehn Jahren Zinsbindung wählen. Die ersten vier Jahre zahlen sie einen durch Zuschüsse des Bundes stark verbilligten Zinssatz. Bis zu fünf Jahre sind tilgungsfrei. Mit der Rückzahlung können sie sich 20 Jahre, bei zehn Jahren Zinsbindung auch bis zu 30 Jahre Zeit lassen.

Es lohnt sich, die Förderkredite in Anspruch zu nehmen. Betragen die Kosten 25 000 Euro, sparen Modernisierer in zehn Jahren mindestens 2 000 bis 3 000 Euro Zinsen gegenüber einem normalen Bankdarlehen.

Die Modernisierungskredite sind mit Darlehen aus anderen KfW-Programmen kombinierbar. Wer etwa ein selbst genutztes Haus kauft und anschließend modernisiert, kann zusätzlich einen Kredit aus dem Wohneigentumsprogramm beantragen. Weitere Infos gibt es online oder vom KfW-Infotelefon (0 180 1/33 55 77).

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