Haushaltsnahe Dienstleistungen Meldung

Auch Bewohner eines Seniorenheims, die für haushaltsnahe Dienstleistungen bezahlen, können Steuern sparen. Wohnen sie in dem Heim in ihrer eigenen Wohnung, können sie 20 Prozent der Kosten für die haushaltsnahen Dienstleister direkt von ihrer Steuerschuld abziehen, maximal 600 Euro im Jahr 2008. Für Pflegebedürftige erhöht sich der Höchstbetrag auf 1 200 Euro.

Ab 2009 können sie höhere Beträge abziehen (siehe S. 46). Anerkannt sind die Kosten für die Reinigung des Apartments und der Gemeinschaftsflächen, für die Pflege des gemeinsamen Gartens, für Reparaturen in der Wohnung, für einen Bereitschaftsdienst, der kleinere Betreuungsdienstleistungen durchführt, und Kosten für die eigene Pflege. Das hat das Finanzgericht Hamburg entschieden (Az. 6 K 175/05).

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