Haushaltsnahe Dienstleistungen Meldung

Auch Bewohner einer Seniorenresidenz können haushaltsnahe Dienstleistungen geltend machen. Sie müssen die Ausgaben aber belegen können. So akzeptierte das Kölner Finanzgericht nicht, dass eine Seniorin nur die Rechnung des Heims über monatlich 2 973 Euro für Unterkunft und Service vorlegte, zu der auch das wöchentliche Putzen ihrer Wohnung durch eine Firma gehörte. Sie hätte die anteiligen Putzkosten konkret belegen müssen. Neben der Vorlage einer Rechnung ist die Zahlung auf ein Konto des Empfängers durch den Beleg des Kreditinstituts nachzuweisen. Nun liegt die Sache zur Revision beim Bundesfinanzhof (Az. VI B 16/06). Bei einer vorschriftsmäßigen Rechnung akzeptiert das Finanzamt bis zu 3 000 Euro der jährlichen Kosten. Davon 20 Prozent, maximal 600 Euro, senken die Steuerschuld.

Tipp: Lassen Sie sich über die haushaltsnahen Dienstleistungen eine gesonderte Rechnung des Heimträgers ausstellen.

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