Haus­halts­nahe Dienst­leistung Meldung

Eigenheim­besitzer sollten an ihre Steuer­vorteile denken, wenn sie in der kalten Jahres­zeit einen Winter­dienst vor ihrer Haustür kehren lassen. Sie müssen im Zweifel belegen, dass keine Schwarz­arbeiter beschäftigt waren. Das klappt nur, wenn sie Rechnungen und Über­weisungen vorlegen können.

Das Finanz­amt erkennt Arbeits­kosten bis 20 000 Euro an. 20 Prozent gibt es als Steuerermäßigung zurück. Kostet der Winter­dienst dieses Jahr 300 Euro, gibt es 60 Euro vom Finanz­amt.

Zurzeit wird aber nur die Räumung von privaten Grund­stücken anerkannt, nicht die von öffent­lichen Gehwegen. Das soll der Bundes­finanzhof in einem Muster­verfahren ändern (Az. VI R 55/12).

Davon könnten alle profitieren, wenn sie ihre Ausgaben voll in der Steuererklärung angeben und den Steuer­bescheid per Einspruch offenhalten, falls das Finanz­amt den Betrag für öffent­liche Wege ablehnt. Die Kosten für dieses Jahr gehören als haus­halts­nahe Dienst­leistung in die Steuererklärung für 2013.

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