Haus­halts­hilfe Meldung

Katzen­besitzer heben die Rechnung auf, wenn Dienst­leister ihr Tier hüten.

Besitzer von Haustieren können jetzt für ihre Lieblinge Betreuungs­kosten in der Steuererklärung geltend machen. Lehnt das Finanz­amt ab, legen sie binnen eines Monats Einspruch ein. Sie verweisen auf ein Urteil des Finanz­gerichts Düssel­dorf und die Revision, zugelassen beim Bundes­finanzhof (Az. 15 K 1779/14 E).

Die Kläger haben ihre Katze im Haushalt von einer Tier- und Wohnungs­betreuerin versorgen lassen, während sie weg waren. Für die Kosten von 302,90 Euro sprachen die Düssel­dorfer Richter ihnen die Steuerermäßigung für Haus­halts­hilfen von 61 Euro (20 Prozent) zu. Für Haus­halts­hilfen erkennt das Finanz­amt bis zu 20 000 Euro im Jahr an, die höchste Steuerersparnis beträgt 4 000 Euro.

Wer Betreuungs­kosten geltend macht und Einspruch gegen ablehnende Steuer­bescheide einlegt, hält seinen Fall offen. Das bleibt bis zur Entscheidung beim Bundes­finanzhof so, falls das Verfahren dort weitergehen sollte.

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