Privatleute, die einen Minijobber für bis zu 400 Euro im Monat im Haushalt beschäftigen, zahlen seit 1. Januar weniger Abgaben: Die Umlage nach dem Lohnfortzahlungsgesetz ist von 1,3 auf 0,1 Prozent des Lohns gesunken. Die Pauschale für Kranken-, Rentenversicherung und Steuern ist gleich geblieben.

Wie bisher dürfen die Auftraggeber mit den Ausgaben für den Minijobber ihre Steuerlast drücken. Das Finanzamt ermäßigt ihre Steuer um 10 Prozent der Ausgaben für den Minijobber (höchstens 42,50 Euro im Monat).

Verdient die Haushaltshilfe 200 Euro im Monat, kostet sie nun nach Abzug der Steuerersparnis nur noch 205,38 Euro, statt bisher 207,54 Euro (siehe Tabelle).

Reinigt die Hilfe auch das beruflich genutzte Arbeitszimmer, gibt es für die anteiligen Kosten aber keine Steuerermäßigung.

Sämtliche Abgaben zieht die Minijob-Zentrale bei der Bundesknappschaft in Essen ein. Dort muss der private Chef die Beschäftigung anmelden. Die Minijob-Zentrale ist jetzt unter ­einer neuen Telefonnummer zu erreichen:
0 180 1/20 05 04 (4,6 Cent pro Minute).

Tipp: Zusätzlich zur Steuerermäßigung für ­einen Minijobber in Ihrem Haushalt können Sie auch die Steuervergünstigung für haushaltsnahe Dienstleistung erhalten.

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