Bekommt ein Ehemann Geld von der Krankenkasse, weil er

für seine kranke Frau den Haushalt mit den vier Kindern versorgt, ist das keine Lohnersatzleistung. Das Finanzamt darf die Einnahme deshalb nicht zum Einkommen der Familie addieren und ihre Steuerschuld erhöhen. Das hat der Bundesfinanzhof entschieden (Az. VI R 109/00).

In dem Fall war der Mann für seine Frau eingesprungen, weil diese sechs Wochen lang krank war. Er nahm sich unbezahlten Urlaub und bekam für seine Dienste als Haushaltshilfe rund 2 203 Euro von der Allgemeinen Ortskrankenkasse (AOK).

Dieser Artikel ist hilfreich. 556 Nutzer finden das hilfreich.