Der Verbraucherzentrale Bundesverband (vzbv) fordert von der EU-Kommission, die derzeitige statische Energiekennzeichnung großer Haushaltsgeräte durch ein dynamisches Modell zu ersetzen. Die Bewertungskriterien für ein Gerät der Klasse A stammen noch aus dem Jahr 1994. Die Folge: 99 Prozent der angebotenen Waschmaschinen sind heute mit einem A ausgezeichnet. Bei den Kühl- und Gefriergeräten wurde die Bewertungsskala inzwischen um die Klassen A+ und A++ erweitert, was die Käufer eher verwirrt. Der vzbv schlägt ein System vor, bei dem das energieeffizien­teste Produkt den Standard vorgibt. Veraltete Geräte würden so in regelmäßigen Abständen abgestuft. Bei der Kennzeichnung solle es bei den Buchstaben A bis G bleiben. Sie werden von den Käufern am besten verstanden, zeigen Studien.

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