Hausgeburten Meldung

Bei außerklinischen Geburten ist Berlin Spitzenreiter in Deutschland. Für Haus- oder Geburtshausentbindungen entschieden sich Ende der 90er Jahre 3,5 Prozent der Schwangeren, Anfang der 80er waren es erst 1,7 Prozent. Trotz der Zunahme ist die Bedeutung der Hausgeburt, wie noch in den Jahrzehnten zuvor, nicht mehr erreicht worden.

Auffällig: Immer mehr Gebärende riskieren lieber einen Dammriss, als sich einen Schnitt zufügen zu lassen. So werden in Berlin immer weniger Dammschnitte vorgenommen. Die Rate sank von 1992 bis 1999 von 65 auf 42 Prozent. Zu diesem Ergebnis kam die von der Ärztekammer Berlin vorgestellte Perinatalerhebung. Sie bestätigt einen bundesweiten Trend. Immer beliebter wurde in den letzten drei Jahren dagegen die Peridualanästhesie (Betäubungsspritze in den Wirbelkanal).

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