Tipps

  • Beratung. Prüfen Sie Vertrag und Bau­partner gut, bevor Sie unterschreiben. Rechtsanwälte, Berater der Verbraucherzentralen oder unabhängige Bauherrenberater können Ihnen helfen, Schwächen zu finden und Vorschläge für Änderungen machen.
  • Experten. Rat und Hilfe vermitteln der Bauherren-Schutzbund, der Verband privater Bauherren oder der Verbraucherzentrale Bundesverband.
  • Bauvertrag. Klären Sie, ob ein Vertrag nach dem Bürgerlichen Gesetzbuch (BGB) oder nach der Vergabe- und Vertragsordnung für Bauleistungen (VOB) für Sie günstiger ist. Fragen Sie wenn nötig einen Fachmann. Einschränkung: Neuerdings vertreten einige Juristen die Ansicht, dass die VOB nur bei Verträgen zwischen Unternehme(r)n anwendbar ist. Aber: Wenn Sie einen Vertrag nach der VOB abschließen und er sich später als unwirksam herausstellt, ist das kein Drama. Ausdrückliche Vereinbarungen bleiben erhalten. Wo Regelungen fehlen, greifen automatisch die Bestimmungen des Bürgerlichen Gesetzbuchs.
  • Muster. Die VOB und ein VOB-Mustervertrag stehen unter www.bauarchiv.de.
  • Details. Mindeststandards für die Beschreibung von Bauleistungen für Ein- und Zweifamilienhäusern gibt es kostenlos beim Bundesministerium für Verkehr-, Bau- und Wohnungswesen.
  • Mängelbeseitigung. Treten während des Baus Mängel auf, können Sie vom Bauunternehmer sofort deren Beseitigung verlangen. Warten Sie nicht erst bis nach der Abnahme, da Sie sonst die Fehler des Unternehmers nachweisen müssen. Macht die Baufirma Zicken, können Sie Druck machen, indem Sie Zahlungen zurückhalten.
  • Abnahme. Nehmen Sie zur Abnahme einen Fachmann mit, der Ihnen hilft, vorhandene Mängel zu finden und ordnungsgemäß zu protokollieren.

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