Tipps

Beratung. Prüfen Sie Vertrag und Bau­partner gut, bevor Sie unterschreiben. Ein Rechtsanwalt, eine Verbraucherzentrale oder ein unabhängiger Bauherrenberater kann Ihnen helfen, wenn nötig den Bauvertrag zu verändern.

Experten. Rat finden Sie beim Bauherren-Schutzbund (Tel. 0 30/3 12 80 01, www.bsb-ev.de), beim Verband privater Bauherren (0 30/2 78 90 10, www.vpb.de) oder dem Verbraucherzentrale Bundesverband (Tel. 0 30/25 80  00, www.vzbv.de).

Referenzobjekt. Lassen Sie sich einige von Ihrem Baupartner gebaute Häuser zeigen.

Bauvertrag. Klären Sie, ob ein Vertrag nach dem Bürgerlichen Gesetzbuch (BGB) oder einer nach der Vergabe- und Vertragsordnung für Bauleistungen (VOB) für Sie günstiger ist (unterschiedliche Rechtsfolgen siehe Tabelle), wenn nötig mithilfe eines Fachmanns. Neuerdings ist zwar strittig, ob die VOB für Privatleute anwendbar ist. Wenn Sie einen Vertrag nach der VOB abschließen und er sich später als unwirksam herausstellt, ist das aber kein Drama. Dann greifen die Regeln des Bürgerlichen Gesetzbuchs.

Muster. Die VOB und ein VOB-Mustervertrag stehen unter www.bauarchiv.de.

Details. Mindeststandards für die Beschreibung von Bauleistungen gibt es kostenlos beim Bundesministerium für Verkehr-, Bau- und Wohnungswesen (Tel. 0 188 8/4 01 13 42, www.bmvbw.de).

Mängelbeseitigung. Treten während des Baus Mängel auf, können Sie sofort vom Bauunternehmer deren Beseitigung verlangen. Warten Sie nicht erst bis nach der Abnahme, da Sie sonst die Fehler des Unternehmers nachweisen müssen. Macht die Baufirma Zicken, können Sie Druck machen, indem Sie Zahlungen zurückhalten.

Abnahme. Nehmen Sie zur Abnahme einen Fachmann mit, der Ihnen hilft, vorhandene Mängel zu finden und ordnungsgemäß zu protokollieren.

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