Haus- und Grund­besitzerhaft­pflicht im Vergleich Test

Wer ein Haus vermietet, braucht zusätzlichen Versicherungs­schutz. Diesen bietet eine Haus- und Grund­besitzer-Haft­pflicht­police.

Eigentümer müssen dafür sorgen, dass von ihrem Haus und Grund­stück keine Gefahr ausgeht. Wird bei einem Unfall jemand schwer verletzt, kann der Schaden in die Hundert­tausende gehen. Daher ist eine Haus- und Grund­besitzer-Haft­pflicht­police für Vermieter unabding­bar. Die Stiftung Warentest hat 50 Angebote von 36 Versicherern untersucht. Der Test zeigt: Vergleichen lohnt sich, die Preis­unterschiede sind erheblich. Schon für 35 Euro im Jahr lässt sich ein Zweifamilien­haus versichern.

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TestHaus- und Grund­besitzerhaft­pflicht im Vergleich20.08.2019
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Typische Schäden in der Haus- und Grund­besitzer-Haft­pflicht

Vermieter sind verpflichtet, Haus und Grund regel­mäßig zu kontrollieren – auch Keller, Garagen, Gärten und Zugänge wie Treppe oder Fahr­stuhl. Passiert doch etwas, müssen Besitzer für den Schaden zahlen. Typische Schäden in der Haus- und Grund­besitzer-Haft­pflicht­versicherung sind Dachziegel, die bei Sturm auf geparkte Autos fallen, aufs Nach­barhaus stürzende Bäume, Schäden durch Dachlawinen oder Personenschäden durch versäumte Streu­pflicht oder mangelhafte Beleuchtung der Zugänge zum Haus.

Haus- und Grund­besitzer-Haft­pflicht­policen im Vergleich

Test­ergeb­nisse. Die Tabelle liefert Jahres­beiträge für 36 Haus- und Grund­besitzerhaft­pflicht­versicherungen, aufgeschlüsselt nach Ein-, Zwei- und Mehr­familien­häusern sowie nach Eigentümer­gemeinschaften und unbe­bauten Grund­stücken. Sie zeigt zudem, wo Bauvorhaben und Schäden durch Photovoltaikanlagen mitversichert sind.

Tipps. Die Versicherungs­experten der Stiftung Warentest sagen, wie Sie durch einen Vertrags­wechsel viel Geld sparen und in welchen Fällen die Grund­besitzer-Haft­pflicht unnötig ist, weil Haus­eigentümer auf ihre Privathaft­pflicht­versicherung zurück­greifen können.

Heft­artikel. Wenn Sie das Thema frei­schalten, erhalten Sie Zugriff auf das PDF zum Testbe­richt aus Finanztest 9/2019.

Preise vergleichen lohnt sich

Die Preis­unterschiede sind bei Haus- und Grund­besitzer-Haft­pflicht­versicherungen enorm. Vergleichen lohnt sich. Teure Tarife kosten drei- bis viermal so viel wie güns­tige. Oft lohnt sich der Wechsel. Einige Versicherer bieten besonders güns­tige Tarife für Einfamilien­häuser.

Das sollte versichert sein

Mindestens 10 Millionen Euro Versicherungs­summe sind sinn­voll, auch wenn so große Schäden extrem selten sind. Mitversichert sein sollten kleinere Bauvorhaben, etwa ein Um- oder Ausbau. Die meisten Policen decken dies bis zu einer Bausumme von mindestens 50 000 Euro ab. Einige Tarife bieten das Doppelte. Wer Bauarbeiten plant, sollte auf ausreichenden Haft­pflicht­schutz achten, denn Unfälle auf Baustellen sind keineswegs selten. Über­steigt die Bausumme den versicherten Betrag, ist eine extra Bauherren-Haftpflichtversicherung sinn­voll.

Wie eine Rechts­schutz­police

In manchen Fällen wirkt die Haus- und Grund­besitzer-Haft­pflicht wie eine Rechtsschutzversicherung. Der Versicherer wehrt unbe­rechtigte Forderungen ab, wenn ein Geschädigter vor Gericht Ansprüche gegen den Vermieter durch­setzen will.

Photovoltaik mitversichert

Viele Versicherer schließen auch Schäden aus einer Photovoltaikanlage ein. Das betrifft aber nur das Haft­pflich­trisiko, zum Beispiel wenn ein Sturm einzelne Module vom Dach weht, die ein vor dem Haus geparktes Auto treffen. Zusätzlich schließen viele Policen Schäden durch die Strom­einspeisung aus Photovoltaikanlagen ins Netz ein. Der Schutz greift aber nicht für Schäden an der Anlage selbst. Dafür wäre eine spezielle Photovoltaikversicherung nötig.

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