Haribo gegen Lindt Gummi­bär verliert gegen Schokoteddy

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Weil Lindt einen in Gold­folie verpackten Schokobären mit roter Schleife verkauft, klagte Frucht­gummi­produzent Haribo gegen den Schoko­laden­hersteller: Der Lindt-Teddy verletze die Markenrechte von Haribos „Gold­bären“. Die Klage ging bereits durch mehrere Instanzen, bis der Bundes­gerichts­hof im September entschied: Es bestehe keine Verwechs­lungs­gefahr zwischen dem Schokoteddy und dem Gummi­bären. Die Rechte an der Wort- und Bild­marke Gold­bär würden durch den dreidimensionalen Schoko­laden­bären nicht verletzt. Der Zoff zwischen Lindt und Haribo war nicht der erste Rechts­streit um in Gold­folie gehüllte Süßig­keiten. 2011 musste sich Lindt dem Schoko­laden­hersteller Riegelein geschlagen geben. Der verkauft einen Schokohasen in Gold­papier mit aufgedruckter brauner Schleife. Zum Gold­hasen von Lindt mit rotem Hals­band und Glöck­chen bestünde keine Verwechs­lungs­gefahr, urteilten die Richter.

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