Die Verbraucherzentrale Hamburg warnt Anleger vor Kontakten mit der HSM Hanseatische Sachwert Management AG. Die Hamburger Firma rufe unaufgefordert bei Anlegern unter dem Vorwand an, eine Umfrage durchzuführen, und frage, ob der Angerufene Steuern sparen wolle. Wenn die Frage bejaht wird, werde ein Termin für ein Beratungsgespräch in der Wohnung des Interessenten vereinbart. Dabei wird dann der kreditfinanzierte Erwerb eines Immobilienfondsanteils oder einer vermieteten Eigentumswohnung angeboten.

Die gesamte Vertragsanbahnung der HSM ist auf Überrumpelung angelegt. Mit dem Hinweis auf erhebliche Steuervorteile werde von den Kosten des Geschäfts sowie von der Frage abgelenkt, ob die Angesprochenen die monatlichen Belastungen überhaupt tragen könnten, kritisierte die Verbraucherzentrale. Zudem würden Kunden vor Abschluss des Geschäfts keinerlei Unterlagen zur Verfügung gestellt. Widerrufsbelehrungen, die bei derartigen Geschäften nach dem Haustürwiderrufsgesetz gesetzlich vorgeschrieben seien, würden nicht ausgehändigt. Verbraucher, die auf Angebote der HSM hereingefallen sind, sollten sich umgehend von einer Verbraucherzentrale beraten lassen.

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